Geschichten

Alter Text: 


Um sich ein paar Euros dazu zu verdienen, wagte sich der Goldkettenmann als Stand Up Komedian auf die Bühne. Es war eine open Mic Veranstaltung, mit vielen guten Auftritten und auch ein paar prominenten Gesichtern. Mit anderen Worten: Publikum war mehr als genug vorhanden. Der Goldkettenmann war nun an der Reihe, so fand er, und drängte sich auf die Bühne. Das Publikum verstummte, gespannt was nun passieren würde. Der Goldkettenmann riss dem Moderator das Mikrofon aus der Hand, hob die Arme und schrie: "Wo seid ihr? Macht mal Lärm!!" Es war totenstill im Raum. Lediglich eine Grille zirpte und kugelte sich auf dem Boden vor Lachen. Sie musste sich später unbedingt ein Autogramm von diesem Typen holen. Sie drängelte sich aus der Menge und suchte den Stand auf, wo sie das Merchandise verkauften. Diesen Typen wollte sie unterstützen. Doch es gab kein Tshirt in ihrer Größe. Das passte der Grille überhaupt nicht und es gab ein Gerangel, bis der Türsteher die Grille wiederholt bitten musste, die Veranstaltung zu verlassen.


Die Grille hob die Fäuste und sagte: "Das wird ein Nachspiel haben!", dann knallte der Türsteher die Tür zu und es kehrte wieder Ruhe im Saal ein. Die Zuschauer wandten sich nun wieder in Richtung Bühne und starrten den Goldkettenmann erwartungsvoll an. Dieser hatte die Abgelenktheit der Zuschauer genutzt, und sich unter größter Anstrengung versucht einen Witz einfallen zu lassen. Der Moderator hatte schon die Nummer des Krankenwagen gewählt, doch der Goldkettenmann versicherte Mehrfach, dasa es ihm Gut ginge. "Ich hab ein!", log er und tat so, als wäre das Eis gebrochen. "Also", improvisierte er, "geht ein Hummer ins Restaurant und sagt: Hallo ich möchte gerne die Kaution für einen meiner Kollegen hier bezahlen." Der Goldkettenmann schaute gespannt in die Menge. Niemand der Zuschauer zeigte eine Reaktion, außer dass Einige sich Richtung Ausgang bewegten. Der Veranstalter bemerkte dass, sprang auf die Bühne und sagte: Danke das war Großartig wir haben alle selten so gelacht, um die Stimmung wieder ein bisschen aufzuheben würde ich sagen Gratis Getränke bis 0 Uhr"


Der Goldkettenmann, der noch garnicht richtig losgelegt hatte, fühlte sich zensiert und unfair behandelt. Es gab ein Gerangel, bis der Türsteher den Goldkettenmann an seiner eigenen Goldkette zur Tür hinaus schleifen musste. Er knallte die Tür zu. Der Goldkettenmann rappelte sich auf, und sah die Grille, die dort an der Mauer lehnte und eine Zigarette rauchte. "Kann ich eine haben?", fragte der Goldkettenmann. Die Grille gab ihm gleich zwei, eine für später. "Du warst echt klasse da drin.", sagte die Grille und drückte ihre Zigarette aus. "Lass dir nichts einreden. Mach weiter dein Ding und du wirst es bis nach ganz oben schaffen. Wenn es dir am nötigen Kleingeld fehlt, hier ist meine Telefonnummer. Ich kenne da ein paar Leute. Außerdem könntest du einen Trainer gebrauchen. Aber ich will mich nicht in deine Kunst einmischen. Ich will einfach nur derjenige sein, der am Erfolg teilhat, verstehst du? Und im Moment könntest du Hilfe gebrauchen, seien wir mal ehrlich."


Der Goldkettenmann griff das Telefon und rief die Grille an. "Komm heute Abend zum Stadtpark.", sagte sie, "Wir gehen ein Stück spazieren." Sie trafen sich. "Ich habe dich beim großen Tunier angemeldet!", sagte die Grille, und biss in ihren Burger. "Beim großen WitzeTunier?", sagte der Goldkettenmann. "Aber da machen nur die Besten mit!" - "Und du bist einer der Besten.", sagte die Grille. Sie wischte sich mit einer Serviette den Mund ab und schaute den Goldkettenmann jetzt ernst an. "Ich sehe Talent in dir! Du hast Möglichkeiten, wie es sich viele Menschen auf der Welt wünschen. Nutze sie! Oder willst du dein ganzes Potential verschwenden und dich eines Tages fragen, was wäre gewesen wenn?" 


"Ich sagte du bist gut, aber wenn du das Tunier gewinnen willst, haben wir noch einen weiten weg vor uns."


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Sie gingen den Korridor entlang. Zufällig trafen sie auf dem Weg Madame Hooch, die sich gerade mit Amanda unterhielt. Als Harry Ron und Hermine an ihnen vorbei gingen, hörten die beiden plötzlich auf zu reden und schauten sich nervös um. "Die brüten doch irgendwas aus.", sagte Ron und drehte sich ständig um, während sie weitergingen. "Wer war überhaupt das Mädchen?", fragte Harry. "Das ist Amanda.", sagte Hermine in ihrem sachlichen Ton, der immer so klang, als würde sie aus einem Fachbuch vorlesen. "Sie ist eine Ravenclaw. In der Geschichte von Hogwarts ist das nachzulesen. Da steht inzwischen übrigens auch eine ganze Menge über dich drin Harry. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dich das nicht interessiert. Sogar Ron und ich werden erwähnt und noch ein paar Andere. Zum Beispiel Ginny, wegen der Kammer des Schreckens und auch die Geschichte mit dem Stein der Weisen wurde dort inzwischen Niedergeschrieben. Und das trimagische Tunier. Und die Schlacht von Hogwarts. In welchem Jah sind wir überhaupt?" - "ist doch egal.", sagte Ron. "Manche Fragen sollte man sich lieber nicht stellen." Sie hatten den Turm von Griffendoor erreicht. "Achso und wegen der Geschichte von Hogwarts.", sagte Hermine. Ron stöhnte. "Es ist wirklich unglaublich wie dort die Tatsachen verdreht wurden. Langsam frage ich mich, was ich überhaupt noch glauben soll."


Madame Hooch und Amanda brüteten übrigens tatsächlich etwas aus. Beide waren große Fans der Serie "Breaking Bad" und waren nun vereint entschlossen das ganze in åhnlicher Form, nur eben in Wirklichkeit umzusetzen. Doch das brauchte viel Zeit und Planung. Und vorallem Käufer. Amanda schlug als Droge Speed vor.  "Wenn die erstmal abhångig sind wird das am effizientesten für uns sein.", sagte sie. Madame Hooch war dagegen und protestierte lange. Doch schließlich: "Na schön. Und wie lange soll das alles dauern?", fragte Madame Hooch. "Ich will das hier nicht mein ganzes Leben lang machen. Naja, so viel wie mir davon eben noch bleibt."


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Der Tot des Goldkettenmanns 


Lucius traf sich mit dem Makler in einem schäbigen leerstehenden Laden. "Wie viel?", fragte Lucius und schaute sich um, wobei er die Nase rümpfte als würde es unangenehm richen . "1500 monatlich", sagte der Makler "Der dunkle Lord wünscht zu kaufen, nicht zu mieten. Und sagen Sie, haben Sie auch was, das sich etwas näher am Ligusterweg befindet? Das soll die beste Gegend sein um eine Pizzaria zu eröffnen." - "Tut mir leid.", sagte der Makler. "Noch näher am Ligusterweg geht nicht. Außer wir werfen dort jemanden aus seinem Haus." Er lachte. 


Einen Monat später ging Harry Potter nach Hause und staunte nicht schlecht, als er sah, dass neben dem Haus der Dursleys, wo bis gestern noch "Die Nachbarn" gewohnt hatten, nun eine neue schicke Pizzaria eröffnet wurde.


"TONI!", rief Voldemort. "Komm schnell, der Potter Junge hat gerade angerufen und eine Pizza bestellt." Der Goldkettenmann, der im Pausenraum gerade Fernseh schaute, lachte laut. Er sah gerade die Nachrichten. "Hast du gehört was ich gesagt habe Toni? Das ist keine Übung! Zieh deine Jacke an und schwing dich aufs Fahrrad. Die Pizza ist jeden Moment fertig. Potter darf keinen Verdacht schöpfen! Und komm ja nicht auf die Idee die Pizza selber zu essen, ich habe sie vergiftet."


Der Goldkettenmann fuhr mit dem Rad von Ligusterweg Nunmer 3 zum Ligusterweg Nummer 4. Es war eine angenehme Fahrt. Ein kleines Mädchen auf der anderen Straßenseite lachte. Plötzlich änderte sich alles. Die Welt kippte. Tot. Das Ende. Ein methaphorischer Blitz traf den Goldkettenmann und er erkannte plötzlich all seine Gräueltaten, sah sie alle klarstens vor sich. Mord? Er war gerade dabei einen unschuldigen Jungen zu töten. Und wofür? Für 50 Euro? Das war es einfach nicht wert. Der Goldkettenmann fuhr rechts ran, setzte sich auf den Bürgersteig und öffnete den Pizzakarton. Die Pizza duftete köstlich. Nur ein Bissen reicht, hatte Voldemort gesagt. Tja so fand der Goldkettenmann ein langweiliges, wenn auch ehrenwertes, aber keinesfalls vorzeitiges Ende und wird in Zukunft hoffentlich niemanden mehr nerven.


Im Himmel: "Tut mir leid, ich kann hier auf meiner Liste keinen Toni finden. Auch keinen Dimitri und auch keinen Vladimir. Nein, auch keinen Goldkettenmann. Warten Sie mal einen Moment, ich rufe mal schnell den Teufel an. Bitte nehmen Sie doch im Wartezimmer Platz. Der Goldkettenmann setzte sich und lauschte."Ja hallo ich bins. Sag mal erwartest du heute einen gewissen Toni Dimitri Vladimir Goldkettenmann? Ich glaube er weiß selbst nicht so ganz wie er eigentlich heißt. Ja? Wunderbar, dann schicke ich ihn gleich runter. Haben die Kekse eigentlich geschmeckt die ich letzte Woche hallo?" Der Teufel hatte aufgelegt. Petrus stand auf und wollte gerade dem Goldkettenmann bescheid sagen, doch im Wartezimmer war niemand. Pettus schloss das offene Fenster, zuckte mit den Achseln und setzte sich wieder an sein Kreuzworträtsel.


Voldemort saß mit aneinandergelegten Fingerkuppen im Hinterzimmer der Pizzaria und starrte regungslos auf die Uhr. Plötzlich läutete die Gocke an der Ladentür. Jemand hatte soeben das Restaurant betreten. Voldemort veränderte sein Aussehen und ging hinter den Verkaufsthresen. Nicht gerade erfreut erblickte Voldemort Harry, der auf der anderen Seite des Thresens stand und munter lächelte. Voldemort zerbrach ausversehen seinen Zauberstab vor Wut. "Ich wollte meine Pizza abholen.", sagte Harry und schaute auf die Uhr. "Ist die denn schon fertig?" Voldemort brauchte einige Sekunden um sich zu sammeln. Dann sagte er: "Oh das tur mir leid, ich schätze der Fahrer hat sich verfahren. Ich mache Ihnen umgehend eine neue Pizza." - "Danke. Aber ich hatte doch am Telefon gesagt, dass ich die Pizza selbst abholen will." Voldemort gefror auf der Stelle. Das stimmte, jetzt erinnerte er sich wieder. Harry hatte Recht, er hatte am Telefon ausdrücklich gesagt, dass er die Pizza selber abholt. Voldemort wurde merkwürdig unsicher.  Das kannte er überhaupt nicht von sich. Wie hatte ihm nur ein solcher Fehler unterlaufen können? Und die Erkenntnis schwächte ihn nur noch mehr. Fiel seine Macht in diesem Moment in sich zusammen? War dies das Ende? "Alles ok mit Ihnen?", fragte Harry und beobachtete den verkleideten Voldemort mit Sorgenvoller Mine. Irgendwas stimmte nicht. 


Voldemort rappelte sich auf. Ihm war eingefallen, dass er ja verkleidet war. Sein Feind würde von seinem vorrübergehenden Moment der Schwäche überbaupt nichts mitbekommen. Es war egal was er tat. Froh, sich nicht vor Harry blamiert zu haben, fing er an die Pizza für Harry zu backen. Zumindest tat er so. Vom Backen hatte er nämlich keine Ahnung. Die erste Pizza hatten sie einfach aufgetaut. Plötzlich betraten zwei Polizisten das Restaurant. "Es tut uns leid Ihnen hiermit mitteilen zu müssen, dass einer Ihrer Auslieferungsfahrer vor etwa einer halben Stunde tötlich verunglückt ist. Und ich nehm ne mittlere Funghi bitte". 


Voldemort disapparierte. Er verschwand einfach auf der Stelle und hinterließ nichts als eine schwarze Rauchwolke. Harry klappte der Mund auf. Einer der Polizisten ging vorsichtig um den Thresen herum, doch der Verkäufer war tatsächlich verschwunden. "Gehört wohl zum Konzept des Ladens.", sagte der Polizist. "Ne Zaubershow?", sagte der Andere. "Naja, wers mag. Hauptsache ich krieg meine Pizza." Plötzlich kam eine Eule durchs Fenster hineingeflattert. Sie übergab Harry höchst offiziell einen Brief, der ihn von ihrem Bein losband und aufrollte.


Die Polizisten beobachteten Harry gespannt, der jetzt den Brief las.


 "Sehr geehrter Mr. Potter. Schon wieder wurde bei Ihnen magische Aktivität minderjähriger außerhalb von Hogwarts festgestellt. Es reicht. Sie sind ein Wiederholungstäter und Professor Snape (der gerade zufällig neben mir sitzt) empfiehlt ebenfalls den sofortigen Schulverweis. Außerdem wird ihr Zauberstab zerstört. Dazu wird Sie heute Nachmittag jemand vom Ministerium aufsuchen.


Genießen Sie den Tag. Mit freundlichen Grüßen, das Zaubereiministerium"


Harry zeriss den Brief. "Wie dumm sind die eigentlich? Die sollten dringend mal ihre Aufspürzauber updaten. Die Fehlerquote ist ja unglaublich" Harry verließ wütend die Pizzaria und lies die beiden verdutzten Polizisten auf ihre Pizza warten, die sie wohl nie bekommen würden.


Version 2: 


Plötzlich betraten zwei Polizisten das Restaurant. "Es tut uns leid Ihnen hiermit mitteilen zu müssen, dass einer Ihrer Auslieferungsfahrer vor etwa einer halben Stunde tötlich verunglückt ist. Und ich nehm ne mittlere Funghi bitte". - "Leider ist der Ofen gerade kaputt gegangen.", sagte Voldemort und zog seine Backschürze aus. Dann disapparierte er. Er verschwand einfach auf der Stelle und hinterließ nichts als eine schwarze Rauchwolke. Harry klappte der Mund auf. Einer der Polizisten ging vorsichtig um den Thresen herum, doch der Verkäufer war verschwunden. Plötzlich, unter lautem Knall erschienen mehrere uniformierte Zauberer und zielten mit ihren Zauberstäben auf Harry und die Polizisten. "Wer hat hier gerade in Anwesenheit von Muggeln illegale Zauberei Minderjähriger außerhalb von Hogwarts angewendet? Sie?" Einer der Zauberer ging bedrohlich auf die Polizisten zu. "Ich glaube das war unser Freund hier.", sagte einer und schleifte Harry am Kragen ins Licht.


"Soso.", sagte der Einsatzleiter und baute sich  vor Harry auf. "Du bist hier also gerade disappariert? Versuch garnicht es zu legends, es wurde eindeutig ein Disapparierungszauber festgestellt." - "Das war der Pizzaverkäufer." sagte Harry. "Und das soll ich Ihnen glauben ja? Letztens wars doch noch ein Hauself, wenn ich mich richtig erinnere. Ihre Ausreden werden immer unkreativer." - "Aber es ist wie ich es sage!", sagte Harry mit bemüht ruhiger Stimme. "Sehen Sie hier irgendwo jemanden, der hier arbeitet? Und außerdem, wenn ich disappariert wäre, dann könnte ich ja jetzt nicht hier sein oder?." - "Du bist einfach zurückappariert.", sagte der Mann, der Harry immer mehr an Cornelius Fudge erinnerte. "Achja?", entgegnete Harry. "Wurde denn auch ein Apparierzauber 'eindeutig festgestellt'?" 


Der Mann kniff die Augen zusammen. Dann kehrte er Harry den Rücken zu. "Wir werden die Sache überprüfen. Bis dahin sind Sie vorläufig von der Schule suspendiert. Außerdem muss ich vorrübergehend Ihren Zauberstab konfiszieren. Und diesen Sprenggürtel muss ich Ihnen noch anlegen. Wenn Sie Gedanken haben, die der Regierung unfreundlich gesonnen sind, wird er hochgehen. Keine Angst, bei Auslösung ist die Gefährdung Anderer ausgeschlossen. Experten haben den perfekten Explosionsradius entwickelt. Ich sage ja immer, dass Gift oder ein Messer viel weniger aufwändig wären, aber leider bin ich nur ein ganz kleines Licht und habe nur begrenzte Entscheidungsfreiheit. Wie gehts übrigens Filch? Grüß den alten Haudegen mal von mir. Wir sind oder waren mal gute Freunde. Also dann Mister Potter. Hoffentlich müssen wir nicht nochmal zu Ihnen kommen müssen."


Voldemort, der das ganze Schauspiel aus sicherer Entfernung per Überwachungskamera verfolgte, rieb sich die Hände. "Diese Muggeltechnik ist wirklich faszinierend, nicht wahr Wurmschwanz?" - "Ja" keuchte Wurmschwanz knapp. Er strampelte sich gerade auf einer Art Fahrrad halb zu Tode, um den nötigen Strom für Voldemorts Computer zu erzeugen.


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Emil war gerade auf dem Weg zur Arbeit. Heute würde er sogar pünktlich sein. Doch kurz bevor er bei seiner Arbeit ankam, schoss ihm eine Idee durch den Kopf. Das musste einfach klappen! Emil beschloss in diesem Moment ein Buch zu schreiben. Die Vorstellung reizte ihn mehr als alles andere. Direkt vor seiner Arbeitsstelle machte Emil kehrt und fuhr wieder nach Hause. Damit sein Chef ihn nicht anrufen konnte, schaltete Emil sein Handy aus. Zuhause angekommen holte er Stift und Papier heraus und setzte sich an seinen Schreibtisch. Doch er hatte keine einzige Idee und fand das Leben als Schriftsteller irgendwie weniger aufregend, als er es sich vorgestellt hatte.


Plötzlich bereute Emil nicht zur Arbeit gegangen zu sein. Panisch versuchte er jetzt seinen Chef anzurufen, doch dieser ging nichts ans Telefon. Bestimmt war er gerade damit beschäftigt, Emils Arbeitsplatz neu zu besetzen. Also schaute Emil im Internet nach interessanten Jobangeboten. Er fand nichts, was irgendwie nach Spaß klang. Also schaltete Emil schlecht gelaunt seinen Computer wieder aus und ging zu seinem Dealer. Von seinem letzten Geld kaufte er sich Grass. Auf dem Heimweg fiel Emil plötzlich ein, dass er vielleicht ein wenig Geld für Essen hätte übrig lassen sollen. Deprimiert ging er in den Park, und zündete sich einen Joint ein.


Nicht wenige von Emils Fantasiefreunde kamen, und legten schweigend Blumen zu Emil wie auf einer Beerdigung. Einige weinten. "Ich bin doch nicht tot!", sagte Emil. "Nur Pleite." - "Was sagt der Penner?", sagte einer der Fantasiefreunde. Emil stand auf und ging woanders hin. Dorthin wo, die Vibes besser waren. Dorthin, wo Armut kein Zeichen von Charakterschwäche war. Unter der nächsten S-Bahnbrücke sah Emil eine kleine Gemeinde von Obdachlosen, die dort ein kleines Zeltlager errichtet hatten. Emil ging schnell weiter. Hoffentlich fragten sie ihn nicht nach Geld. Bei der Bank angekommen hieß es, dass Emil leider nicht Kredtitwürdig sei.


Emil packte seinen Rucksack und begab sich abenteuerlich zu Jesus seinem Ferienhaus. Die Adresse stand auf der Visitenkarte und aktualisierte sich, je nach dem wo Jesus sich aufhielt. Kurz vor Mitternacht erreichte Emil das Anwesen. Es war ein gruseliges Spukschloss. Emil ging die Einfahrt hoch, an dunklen, unheimlichen Statuen vorbei, die merkwürdige Verrenkungen machten. 


Plötzlich hörte Emil einen Schrei. Einen Schrei, der nicht aufhörte und näher zu kommen schien. Dann sah er eine dunkle Gestalt direkt auf ihn zu rennen. Es war Jesus, der vor irgendetwas davon rannte und dabei schrie wie ein fünfjähriges Mädchen. Als er Emil erblickte blieb er abrupt stehen und hörte auf zu schreien. "Oh Hallo. Was kann ich für Sie tun?" Sagte er und strich sich die Haare aus dem Gesicht. 'Haben Sie einen Termin?" Im Hintergrund näherte sich ein geflügelter Feuerdämon aus der Hölle. Er flog wutentbrannt auf Jesus zu  "Nein, habe keinen Termin. Aber auf Ihrer Karte steht: 'Komm vorbei rund um die Uhr Jesus löst deine Probleme' Der Dämon hatte sie nun fast erreicht. "Wäre es okay für dich, wenn wir das woanders besprechen? Ich war gerade dabei vor einem Monster der Hölle zu fliehen und würde es sehr begrüßen damit jetzt weiter machen zu können. Du kannst ja mitkommen. Ich hoffe es macht dir nichts aus wenn ich schreie, das Monster ist nämlich wirklich schrecklich. Du kannst ja selbst entscheiden ob du schreien willst."


Sie rannten bis ins nächste Dorf und versteckten sich dort in einem Hinterhof. Der Dämon stürzte das Ganze Dorf ins Chaos, bis der ansässige Schmied den Dämon eigenhändig mit einem Schürhaken in die Flucht schlug. "Ja, verschwinde dahin wo du hergekommen bist.", schrie der Schmied und spuckte wütend auf den Boden. Heute konnte er soetwas überhaupt nicht gebrauchen. Nicht heute! In einer Stunde kam nämlich der König persönlich, um sein neues Schwert abzuholen. Aber nur um es an die Wand zu hängen und sich irgendwelche Geschichten auszudenken, wem er damit wie genau schon alles das Leben gerettet hat. Selber gekämpft hatte dieser König noch nie in seinem Leben. Weder auf die eine, noch auf die andere Art und Weise. Aber er hatte dem Schmied bei guter Arbeit einen hohen Preis für das Schwert versprochen. 


Um kurz vor drei Uhr hielt eine Kutsche vor dem Haus des Schmieds. Drei bewaffnete Männer stiegen aus und klopften an die Tür des Hauses. Der Schmied öffnete die Tür. "Guten Tag wehrter Herr, wir kommen im Namen des Königs um das Schwert abzuholen. Ist es in ihrem Haus?" Der Schmied zögerte einen Moment. "Ja äh ja ich habe es hier auf dem Tisch liegen." - "Gut." Die Männer drängten sich an dem Schmied vorbei in das Haus, wickelten das Schwert in ein Tuch und wollten gerade das Haus wieder verlassen, als der Schmied rief: "Was ist mit meiner Bezahlung? Ich habe viel Zeit und Mühe in dieses Schwert gesteckt." Die drei Männer sahen sich kurz an. "Oh ja klar die Bezahlelung, natürlich. Die will der König Ihnen gerne persönlich überreichen, sie sollen sie bei ihm abholen." Der Schmied schaute verdutzt. "Das war aber anders vereinbart!", sagte er. "Ja wir handeln auch nur im Auftrag des Königs. Da müssen Sie sich bei ihm beschweren!" Die Kutsche fuhr los, mitsamt dem Schwert an dem er monatelang gearbeitet hatte. 


Der Schmied hatte fest damit gerechnet, an diesem Nachmittag wenigstens ein paar Goldmünzen in der Tasche zu haben, denn der König hatte damals versprochen, die Materialkosten für das Schwert in jedem Fall zu übernehmen. Also würde er bis Sonnenuntergang einmal zum Königreich und zurück reisen müssen. Er packte etwas Proviant in seine Taschen und wanderte los. 


Währenddessen im Dorf:


"Komm Emil, lass uns zum Schmied gehen und uns bei ihm bedanken. Außerdem habe ich da die ein oder andere Frage an ihn." Sie gingen zum Haus des Schmieds. Die Tür war verschlossen. "Bestimmt ist er nebenan in seiner Schmiede.", sagte Jesus. Doch auch dort fanden sie niemanden vor. Plötzlich hielt eine prunkvolle Kutsche neben ihnen. Auf ihr saßen zwe junge Männer. "Wir kommen doch nicht zu spät?" sagte einer der beiden. "Wofür zu spät?", fragte Jesus. "Sehr schön sehr schön.", sagte der Mann und stieg von der Kutsche.


Beim Schmied:


Stunden später waren die hohen Burgmauern in Sicht. Er erreichte das Tor und rief den Wachen zu, dass er verlange eingelassen zu werden.

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"Willst du einen Apfel, schöne Frau? Du siehst wirklich bezaubernd aus. Nein nein, er ist nicht vergiftet, iss ruhig, iss! Schon bald werde ich die schönste im Land sein ICH ICH ICH hahahahahaha" lachend ging die Goldkettenfrau zurück zu ihrem Auto. Auf ihrer Liste standen noch ca. 4 Millarden Frauen, die schöner waren als sie. Sie musste sich ranhalten" Mitten auf der Straße machte sie plötzlich eine Vollbremsung. Ihre Tochter. Sie war alles andere als Hässlich. Oder war sie hässlich? Wenn, dann nicht hässlich genug. Die Goldkettenfrau atmete schnell. Sie würde etwas tun müssen. Umbringen konnte sie ihren Liebling einfach nicht, das käme überhaupt nicht in Frage.... aber ein kleiner Unfall, so dass ihr Gesicht danach ein wenig-" Jemand hupte und die Goldkettenfrau erschrak aus ihren Gedanken.


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Der Goldkettenmann sah gerade "Der Pate 1". Ungefähr nach einer halben Stunde schaltete er den Fernseher aus, stand auf und rief seine Assistentin an. "Hallo?" - "Ja ich bins, du ich habe eine Idee. Wollen wir eine Familie gründen? Also erstmal nur du und ich. Wie siehts aus?"


Der Goldkettenmann rief seinen Ersatz-Assistenten an. "Ja hallo?" - "Du ich bins. Ganz große Nummer. Wenn du reich werden willst komm zu mir. Um 15 Uhr. Nein das hab ich so in dem Wortlaut noch nie gesagt also komm schon ich geb dir drei Prozent."


Die Leute waren nur in des Goldkettenmanns Kopf seine Assistenten. Die erste Frau war eine Frau, die eine Frau war. Eine echte Frau. Er hatte ihre Telefonnummer auf der Straße gefunden mit samt eines Liebesbriefs. Der Goldkettenmann hatte nicht viel Erfahrung mit Frauen, aber eins wusste er: Frauen waren die geborenen Assistentinnen. Leider hatte Eva, seine erste Assistentin, sich ausdrücklich geweigert seine Assistentin zu werden und polizeilich eine einstweilige Verfügung gegen ihn erhoben, so dass er aufhöre sie anzurufen und anderweitig zu stalken. Der Goldkettenmann jedoch war sich sicher, dass ein interessanter Auftrag sie umstimmen würde. Also versuchte er es jedes Mal aufs neue und sagte dabei immer: "ich kann meine Assistentin nicht erreichen" oder "meine Assistentin geht nicht ans Telefon." Manchmal auch: "Steht meine Assistentin überbaupt wirklich voll und ganz hinter mir und meiner Person im allgemeinen?" 


Also rief er seinen zweiten Vertretungs-Assistent an. Dies war ein Obdachloser, dem der Goldkettenmann eines dramatischen Tages ein Bier ausgegeben hatte. Der betrunkene Obdachlose hatte seine Freude euphorisch kundgetan und dem Goldkettenmann brüderlich ewige Loyalist geschworen. Der Goldkettenmann hatte das nicht überhört. 


Obwohl der Goldkettenmann es bereute und eine Reihe komplizierter Ereignisse dazu führen mussten, dass der Goldkettenmann so großzügig jemandem ein Bier spendierte, so führte die Reaktionen des armen alkoholsüchtigen Mannes im Kopf des Goldkettenmannes zu einer interessanten Schlussfolgerung. 


Zwei Tage später: "Komm schon, ich hab dir jetzt schon so viele Bier ausgegeben. Weißt du wie viel Geld das ist? Jetzt tu mal einem Freund einen gefallen und geh da rein! Kidnappe einfach nur den Hund in dem Haus da drüben, der große, der da gerade so laut bellt, siehst du ihn? Dann versteckst du dich mit ihm irgendwo und schreibst einen Brief an die Besitzer und forderst ein Lösegeld. Wenn alles klappt, geb ich dir auch was davon ab. Schau wie riesig das Haus ist, die haben bestimmt viel Geld. Und los! Ich sagte los! Willst du mehr Bier? Ich befehle dir jetzt unseren Plan auszuführen! Hast du Angst? Ich dachte ich arbeite hier mit dem Besten, dachte du bistn Profi! Nagut, dann wirst du hiermit offiziell aus dem Dienst entlassen. Es fällt eine kleine Austrittsgebühr an, aber bei dir mache ich einen Freundschaftspreis. Sagen wir He komm zurück! Lauf nicht weg! Ist das der Dank für alles was ich für dich getan habe?" Der Goldkettenmann schulterte seinen Rucksack voll Bier und ging zu seinem Auto, was ebenfalls voll mit Bier geladen war. Damit wollte er den Obdachlosen bei der Stange halten.

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"Ich will nicht mehr schreiben. Nie wieder irgendwas!" Sie warf ihren Kugelschreiber so weit weg, wie sie konnte. Einer der Männer ging los, um ihn zu holen. "Oh doch das werden Sie und die Einnahmen gehen zu 90 Prozent an uns, haben wir uns verstanden?" Er schlug ihr hart ins Gesicht. "Ob wir uns verstanden haben?" Joanne sah rüber zu ihrer Freundin, die gerade von einem der Männer hinter ein Auto gezerrt wurde. 


"Okay ich tus!", schrie Joanne und riss sich aus dem Griff des Mannes los, wobei sie auf den Boden stürzte. 


Dann fuhren sie sie wieder nach Hause. Der Mann entfernte Joanne die Fesseln und ließ sie aus dem Wagen raus. Sie klopfte sich den Staub von den Klamotten und schloss ihre Haustür auf. Sie ging ins Schlafzimmer und erschrak heftig, als da zwei Männer saßen, jeder mit einer fetten Kanone in der Hand. Einer der Beiden stand auf und schloss die Zimmertür. Von innen. Dann setzte er sich wieder aufs Bett und wies mit dem Kopf zu einem Tisch, auf dem Stift und Papier lagen. "Was soll das heißen Sie haben eine Schreibblockade?" Er schaute auf die Uhr. "Ich will hier nicht ewig warten. Okay dann diktiere ich Ihnen was Sie schreiben sollen." - "Warum schreiben Sie es dann nicht einfach selber?", fragte Joanne gereizt. "Dann wäre es ja gelogen zu behaupten, SIE hätten das Buch geschrieben, und ich lüge äußerst ungerne, wissen Sie? Also schreiben Sie mit, beginnen Sie mit Ihrem Namen. Also.


Es war einmal eine kleine Ente. Die ging an den See um fröhlich zu schwimmen." - "Ist das Ihr ernst?", fragte Joanne und blickte auf. "Schreiben Sie!", sagte der Mann und machte eine bedrohliche Geste. "Wie war nochmal der Satz?" - "Ähm ne Ente geht an den Teich. Will schwimmen. So wie eben halt. Ich dachte Sie sind n Profi. Ok ich habs also:


"Es war einmal eine kleine Ente. Die ging an den See um lustig zu schwimmen." Joanne schrieb mit. "Doch dann kam ein böser Fuchs und fraß die kleine Ente auf." - "Das schreib ich nicht! Sie sind böse! Das soll ein Kinderbuch werden." - "Dann wird sie eben gerettet von ihrer Mama oder was weiß ich, lassen Sie sich was einfallen, Sie sind hier schließlich das Genie." Er biss in seinen Apfel. 


Plötzlich klopfte ein Affe ans Fenster und lief weg. "Was zur Hölle?" Die beiden Männer sahen sich an. Dann gingen sie vorsichtig zum Fenster und spähten hinaus in den Garten, doch von einem Affen war nichts mehr zu sehen. "Geh raus und check das", sagte der eine zum Anderen. Der Andere lud seine Waffe nach und verließ den Raum. 


Man hörte einen Schrei, mehrere Schüsse, lautes Krachen dann Töpfe und Pfannen scheppern. Jetzt hörte es sich so an, als wäre ein Schrank umgeworfen worden und dann etwas, das einfach nicht zu beschreiben war. Dann wurde es still. 


Joanne und der Mann, der bei ihr geblieben war tauschten peinliche Blicke. Der Mann, holte sein Handy aus der Innentasche seines Jackets und rief jemanden an. Er redete in einer Sprache, die Joanne nicht verstand. In dem Moment seilte sich eine Spinne von der Decke ab und biss dem Mann in den Nacken. Er schrie auf und sank langsam und dramatisch auf die Knie.


Es klingelte an der Tür. Joanne stieg über den vor Schmerzen stöhnenden Mann und durchquerte den Flur wobei sie über mehrere umgestürzte Regale und Glassplitter steigen musste, die von herabgefallenen Wandbildern stammten. Im Wohnzimmer lag auf dem Boden der zweite Mann, der sich vor Schmerzen krümmte. Joanne öffnete die Tür. Es war die Polizei. "Guten Tag, es wurden Schüsse gehört, ist alles in Ordnung bei Ihnen?"


Die beiden Gangster rappelten sich auf und flohen durchs Fenster.


Joanne erzählte der Polizei alles was passiert war und führte sie durchs Haus, wie in einem Museum. "Und hier auf dem Bett haben die beiden gesessen, als sie auf mich gewartet haben." Die Polizei fotografierte alles ab. "Joah Was könnte ich Ihnen noch zeigen. Hier hab ich gesessen und diesen Schwachsinn hier schreiben müssen. Soll ich Ihnen mal vorlesen? Das ist totaler Käse." Die Polizisten setzten sich aufs Bett und Joanne las vor. Als sie geendet hatte (nach 10 Sekunden) herrschte peinliches Schweigen  "Und das haben SIE geschrieben?", fragte der Polizist und runzelte misstrauisch die Stirn. "Nein eben NICHT!", sagte Joanne und merkte, wie ihr die Situation außer Kontrolle geriet. "Sagen Sie, sind Sie nüchtern? Und wo sagten Sie eigentlich nochmal waren Sie, bevor Sie die beiden Männer hier bei sich zuhause angetroffen haben?"


Derweilen bei den Bösen:

"Ihr habt die Geschichte vergessen? Ihr blöden Trottel seid wirklich zu nichts zu gebrauchen! Geht und und holt das original! Was glaubt ihr wozu wir das alles hier machen?"


Zurück zu Rowling:

"Gut dann würden wir uns gerne noch das Wohnzimmer anschauen.", sagte einer der Polizisten und sie gingen ins Wohnzimmer.

"Will jemand von Ihnen einen Kaffee?", fragte Joanne. "Ja gerne mit Milch und Zucker bitte. Und erzählen Sie uns doch nochmal den Teil mit dem Affen." 


Joanne ging ins Bett und schlief erschöpft ein. Sie merkte nicht, wie die zwei Gangster von letztens in ihr Schlafzimmer stiegen, und nach dem Papier suchten. Als sie es nicht fanden, hauten sie wieder ab.


Dass sie es nicht fanden, hatte folgenden Grund: Ein offenes Fenster im Schlafzimmer und ein bisschen Wind hatten dafür gesorgt, dass die angeblich NICHT von Joanne Rowling geschriebene, aber dennoch von ihr unterzeichnete Geschichte nun über die Dächer der Stadt flatterte.


"Du erklärst das dem Boss, du kannst besser reden als ich und du bist stärker und kannst besser kämpfen falls... naja du weißt schon." - "Er uns den Hunden zum Fraß vorwirft meinst du? Denn genau das wird er tun. Hey sieh mal, ist das etwa das, was ich glaube was ich denke was das da ist?" In einem Busch direkt neben ihnen hing ein Blatt Papier, dass mit dem Wind auf großer Reise gewesen sein musste, bis es sich hier in den Ästen verfangen hatte. Sie befreiten das Blatt und der eine warf es liebevoll wieder in die Luft, damit es seinen Weg in Freiheit fortsetzen konnte. Er winkte dem Papier nach und rief: "Gute Reise!". Der Andere schlug ihm auf den Hinterkopf. "Bist du denn total bescheuert? Das war die Geschichte von der Alten! Schnell, dahinten fliegt es! Wir kriegen es!" Sie rannten hinter dem Blatt Papier her. "Sorry man du weißt ich kann nicht lesen."


Am nächsten Morgen, sie hatte länger geschlafen als sie gewollt hatte, gähnte und streckte sich Joanne und hoffte diese komische Mafia nun endgültig losgeworden zu sein. Sie ging ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an. Es lief gerade eine Talkshow.


"Ja hallo ich freue mich hier dabei sein zu dürfen. Ich liebe ihre Show und gucke sie schon seit Jahren. Ja genau warum bin ich eigentlich hier. Also ich kenne Jo wir waren mal Nachbarn und aller beste Freunde. Sie war echt immer für mich da. Wenn ich irgendwas brauchte, hat sie es mir geliehen oder geschenkt. Und sie war immer so nett." - "Kommen Sie zum Punkt", sagte der Moderator und sah genervt auf die Uhr. "Ja also ich will nur sagen ich glaube nicht, dass Joanne das geschrieben hat. Ich weiß, es ist ihre Schrift, das erkenne ich an den kleinen Herzchen über den i's und ich weiß, ihr Name steht oben. Aber warum eigentlich? Warum steht er nicht unten? Das kann nur einen Grund haben. Sie wurde nämlich gezw-" - "Oh wie schade, die Sendezeit ist leider schon bald wieder vorbei, ich muss an dieser Stelle leider unterbrechen. Ansonsten technische Störung sie wissen doch wie das läuft. Also ich fasse zusammen: Beste Freundin von Joanne Rowling erkennt Rowlings Schrift. Fälschungsdebatte beendet. Schön dass Sie da waren Frau Fig. Und jetzt freue ich mich auf unsere nächsten Gäste."


Sie schaltete um. Es war auf jedem Sender das Gleiche: 


 "Schlechtestes Buch aller Zeiten veröffentlicht"

"Rowling auf dem absteigenden Ast."

 "Ist Rowling jetzt schon senil geworden?"


Verschwörungstheoretiker behaupteten, dass Joanne auf die weniger populäre Rückseite des Blattes, auf dem sie (oder auch nicht) die Kurzgeschichte verfasst hatte, in winziger Schrift vermerkt habe, dass die Geschichte nicht von ihr stamme und dass sie gerade gezwungen wird das zu schreiben. Außerdem stelle sich die Frage, weshalb die Geschichte nicht zu Ende geschrieben wurde. Oder ist es ein offenes Ende zum Nachdenken? Die Fotos der Rückseite sahen die meisten Leute als gefälscht an und die Ansicht, dass Joanne bedroht und zum Schreiben gezwungen wurde, wird bis heute nur von wenigen Menschen vertreten. Kommentare enttäuschter Rowling-Fans:


"Die ist doch nur zu feige dazu zustehen, was für ne Scheiße sie da geschrieben hat. Ich bin sofort aus allen Harry Potter Fanclubs ausgetreten und habe die Bücher verbrannt. Wenn solche Menschen hinter dem erfolgreichsten Kinderbuch der Welt stecken, was auch mich meine gesamte Kindheit lang begleitet hat, dann muss ich sagen, ist die Welt ein trauriger und finsterer Ort."


oder:


"Sie täuscht eine Entführung vor, nur um nicht zugeben zu müssen dass sie ein schlechtes Buch geschrieben hat? Wie bitte? Geht es eigentlich noch erbärmlicher?"


oder:


"Das soll ne Geschichte sein? Da fehlt doch das Ende. Kommt da jetzt ein Fuchs ja oder nein? Ist das was zum nachdenken? Mir fehlt da irgendwie die Handlung. Und was hat da ein Fuchs in der Geschichte zu suchen? Immerhin ist das ein Buch für Kinder! Zweifelhafte Autorin, meiner Meinung nach."

Fans und Kritiker warten bis dato noch immer auf ein Statement, der einst so begabten Schriftstellerin. Doch wo versteckt sie sich?


Joanne schaltete den Fernseher ab. Was war über Nacht bloß geschehen?


Joanne und ihre Freundin saßen auf dem Sofa bei Joanne zuhauae.


"Ich will nie wieder irgendwas schreiben. Außerdem, wer würde es lesen? Nach dem peinlichen Vorfall letztens wird doch niemand mehr meine Bücher lesen wollen." Joanne hielt inne. "Warte mal, ich habe eine Idee! Ich schreibe mit einem Pseudonym, niemand wird wissen, dass die Bücher von mir sind ich meine", sie bemüte sich beiläufig zu klingen, "nur falls ich irgendwann Mal doch wieder Lust haben sollte, etwas zu schreiben. Aber was ist das für ein Leben, ich fühle mich wie eine Verstoßene." In diesem Moment flog ein Ziegelstein durch Joannes Wohnzimmerfenster mit einem Zettel daran, auf dem stand: "schlechteste Autorin der Welt" und darunter "verpiss dich aus unserer Stadt"


Joanne musste weinen. Ihre Freundin versuchte sie zu trösten.

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Emil drehte den Stein, wie er es aus seinem Traum in Erinnerung hatte und fand sich plötzlich auf einem verschneiten Berg wieder. Vor ihm ragte ein gigantischer Turm aus Stein in die Höhe. Die Tür stand offen und aus ihr strömte warmes Licht. Emil ging hinein. 


Dort drin sah er den Magier aus seinem Traum.


"Du hast dich also entschieden. Wenn du mir helfen willst, dann musst du etwas für mich erledigen. Du musst in die Stadt Khorin gehen und dem Bürgermeister erzählen was los ist. Ich werde dir einen Brief mitgeben, in dem alles drin steht. Doch gib Acht, dass er nicht in die falschen Hände gerät. Ich muss mich derweilen um andere Sachen kümmern. Und sag niemandem, dass du mit mir gesprochen hast, ich erzähle dir alles später. Wir haben nicht mehr viel Zeit  bis Vollmond und wenn es stimmt was diese Hexe sagt dann... ich will einfach kein Risiko eingehen."


Der Zauberer reichte Emil einen Sack voll Münzen. "Hier, damit solltest du dir in der Stadt eine Unterkunft leisten können und was du sonst noch so brauchst. Ich werde zu dir kommen, genau jetzt in einer Woche. Hast du noch deinen Teleportstein hier her,? Den solltest du nicht vergessen. Und mit diesen beiden Steinen hier, kannst du dich zum jeweils Anderen teleportieren." 


Der Zauberer gab Emil die Steine und zauberte ihn in die Stadt Korin. Oder zumindest in die Nähe davon. 


[...]


"Gib mir das Gold oder ich kill dich" Emil gab dem Dieb den Sack mit den Goldmünzen.


[...]


"Ich muss in die Stadt." - "Heute Nacht solltest du hier bleiben. Ich kann dir Essen und ein Bett geben, wenn du für mich arbeitest."


[...]


"Ich muss unbedingt mit dem Bürgermeister sprechen! Es geht um Drachen und böse Mächte die über uns herein brechen werden! Es ist wirklich wichtig, bitte lassen Sie mich zu ihm!"


[...]


"Hey die, wie komme ich ins obere Viertel der Stadt?" - "Dazu brauchst du einen Bürgerausweis. Den bekommst du nur wenn du ihn für 1.000 Goldstücke beim Dealer um die Ecke kaufst, oder eine Ausbildung gemacht hast bei einem der Lehrmeister in der Stadt."


"Und wie komme ich ins Rathaus?" - "Vergiss es, da kommst du niemals rein! "


[...]


Emil teleportierte sich zurück zum Zauberer. Und klopfte an die schwere Holstür. Doch es öffnete niemand die Tür. Emil rüttelte an der Klinke bis sie plötzlich verschwand. Der Zauberer schien nicht zuhause zu sein. Emil teleportierte sich zurück zu dem Amderen der beiden Teleportsteine, den er in Khorin gelassen hatte. Der Stein, der ihn zum Zauberer brachte, fiel ihm dabei irgendwo aus der Tasche.


[...]


[...]


Liebe Backpackrapper. Es ist halbzeit. Euer Song muss in 60 Minuten fertig sein. Denkt dran, ihr müsst noch aufnehmen und abmischen.


[...]


"Team Beatlefield, Ihr habt einen Acapella Song abgegeben und komplett auf den Beat verzichtet. Was ist denn da passiert? Ein Beat war ja ausdrücklich Teil der Aufgabe. Hattet ihr einfach zu wenig Zeit oder was war da los?" - "Ja Bizzy hat den Beat ausversehen gelöscht und dann hatten wir keine Zeit mehr einen neuen zu machen. Ich glaub ja immer noch dass er das mit Absicht gemacht hat. Ja wir waren uns nicht einig mit der Snare"


"Denkt ihr denn, dass ihr trotzdem noch eine Chance habt gegen die anderen Teams? Welche Platzierung glaubt ihr, erwartet euch? Denn man muss ja ehrlich sagen, die anderen haben alle einen Beat gebaut und eben auch mit abgeliefert"


"Ja ich denke wir können jetzt nur hoffen, dass wir mit unserem Text und dem Flow die Jury trotzdem überzeugen können"


[...]


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 Unbenannte Kurzgeschichte:


Sie fuhren und sie fuhren. Die Sonne war inzwischen untergegangen und Emily hatte inzwischen jedes Hörbuch der Welt mindestens zehn Mal durchgehört. "Sind wir schon da?", fragte der kleine Teon zum eintausendsten. Mal. "Jap.", sagte der Vater und hielt an. Sie waren tatsächlich da. Endlich, nach einer langen langen Autofahrt hatten sie ihr Ferienhaus erreicht. Sie stiegen aus. Es war dunkel und merkwürdig kalt für die Jahreszeit. "Bei welchem Nachbarn sollen wir nochmal den Schlüssel abholen? Ah hier ist es."


Der Vater schloss die Tür auf und die Kinder rannten durchs Haus und nahmen jeden Raum unter die Lupe. "Jap geht klar.", sagte Emily. Dann verblieben die beiden kurz in ihrem Zimmer, bis sie wieder rauskamen und fragten: "Wann gibt es essen?"


Die Mutter wollte gerade Nudeln kochen, als sie feststellte, dass sie den Korb mit den Lebensmitteln zuhause vergessen haben musste. "Um diese Uhrzeit hat hier sicher nichts mehr geöffnet.", sagte der Vater und setzte sich an den leeren Esstisch. "Ich kann rausgehen und nachschauen ob ich was finde. Notfalls laufe ich schnell zur nächsten Tankstelle. Was wollt ihr denn haben?", fragte der kleine Teon und zog sich seine Jacke an. "Irgendwas essbares.", sagte die Mutter. "Ne Pizza.", rief Emily. Der Vater wollte ein Döner ohne Zwiebeln, aber mit extra Soße. "Aber gib acht.", rief er Teon hinter her, "die alte Dame nebenan sagte, die Gegend hier ist extrem gefährlich. Und hier würden oft Kinder verschwinden." Teon schloss die Tür von außen, schwang sich auf sein Fahrraf und machte sich auf den Weg. Was sollte er nochmal holen? Achja, essen."


Das Dorf war gruselig. Es war weit und breit kein Mensch und kein Licht zu sehen. Außer dem Mond, der alles in ein unheimliches Blau tauchte. Er fuhr Richtung Dorfzentrum.


Derweilen im Haus: "Was soll das heißen, die Gegend ist extrem gefährlich?", fragte Emily unsicher. Der Vater räusperte sich. "Die Dame nebenan sagte hier läge eine Art Fluch auf dem Dorf. Vielleicht ist das Ferienhaus ja deshalb umsonst. Wenn ich so recht überlege, vielleicht solltest du deinen Bruder besser begleiten Emily." Emily stand auf. "Ihr seid ganz miese Eltern!", sagte sie langsam und bitter. Dann folgte sie ihrem Bruder nach draußen.


Sie dachte kurz nach, ob es klug wäre zur alten Dame zu gehen um sie zu fragen was mit dem Fluch gemeint war, doch entschied sich dann lieber rasch ihrem Bruder zu folgen, denn noch bestand eine Chance ihn irgendwo im Dorf zu erwischen. Weiß Gott wo er hinfahren würde, sollte er hier im Dorf keinen McDonalds finden.


Währenddessen im Haus: "Haben wir Teon überhaupt Geld mitgegeben? Oh guck mal Schatz ich hab den Essenskorb gefunden. Ich hatte ihn im Schlafzimmer abgestellt, ich Schussel." - "Apropo Schussel, sag mal hab ich den Kindern eigentlich gesagt, dass sie keinesfalls den Fluss überqueren dürfen? Die alte Frau sagte soetwas in der Art."


Emily hatte inzwischen auf ihrem Fahrrad das gesamte Dorf nach ihrem Bruder abgesucht, doch konnte ihn nicht finden. Da viele Wege aus dem Dorf führten, und sie nur raten konnte welchen davon ihr Bruder genommen hatte, entschied sie sich vorerst zurück zu fahren und mit der alten Frau Nachbarin zu sprechen.


Sie öffnete die Tür. "Hallo, wie kann ich dir helfen?" Die Frau sah ganz schön unheimlich aus. "Was haben Sie meinem Vater über dieses Dorf erzählt?", fragte sie mutig. "Wenn du reinkommst erzähle ich dir was du wissen willst, mein alter Rücken macht es nicht mit, dir alles hier am Türrahmen zu erzählen." Emily zögerte eine ganze Weile. Schließlich folgte sie der alten Frau in ihr übel riechendes Wohnzimmer. Die Frau ließ sich auf einen Sessel am Kamin sinken und stöhnte leidvoll. Dann sagte sie "Was willst du wissen?" - "Was sie meinem Vater erzählt haben darüber dass hier Kinder verschwinden würden. Meinten Sie das ernst?" - "Ist dir nicht aufgefallen, dass das Dorf lange verlassen ist? Seit Jahren traut sich kein Mensch mehr in die Nähe dieser Gegend." - "Aber Warum denn?", drängte Emily. "Hör mir doch mal zu." Die alte Frau fuhr fort. "Jenseits des Flusses lebt eine böse Hexe. Und sie entführt kleine Kinder, um ihre Herzen zu essen. Sie halten sie am Leben. Je jünger das Herz ist, desto länger die Zeit, die ihr bleibt, ein neues aufzutreiben. Keiner Weiß wie alt sie inzwischen ist. Ich will es auch ehrlich gesagt garnicht wissen. Wenn ich fragen darf, Was zum Teufel tut ihr eigentlich hier?" - "Wir machen Urlaub.", sagte Emily und schaute zu Boden. In welchem Reisebüro hatten ihre Eltern bloß diesen Urlaub gebucht. Ihr wurde es gruselig bei der Frau und sie verabschiedete sich. 


Draußen auf der Straße, sie konnte es kaum glauben, kam ihr ihr kleiner Bruder entgegen. Er hatte mehrere prall gefüllte Tüten mit Essen dabei und einen riesigen Pizzakarton. "Ich wusste nicht welche Pizza du willst.", sagte er entschuldigend. "Also hab ich dir einen Mix aus mehreren Sorten mitgebracht. Ist sogar noch heiß."

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Krimis, aus der Sicht eines Privatdetektiven (Inspiriert von Philip Maloney und Sherlock Holmes)


Will mehrere kurze Episoden schreiben, da habe ich quasi alle Möglichkeiten der Welt und kann zwischen den Episoden springen, falls ich mal irgendwo nicht weiterkomme, oder falls ein Fall einfach zu schwer sein sollte. 


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Der Drohbrief

Der Fluch

Die Vodkaflasche 

Der Johnsen-Fall

Zum Schicksaalsberg


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Der Drohbrief


Ich hatte angefangen ein Buch zu schreiben und zerriss gerade die Seiten, als es an der Tür klingelte. Das musste mein neuer Client sein, der sich bereits am Telefon angemeldet hatte. Ich öffnete die Tür und bat ihn schlecht gelaunt in mein kleines, unaufgeräumtes Büro einzutreten. 

"Was stinkt denn hier so?", sagte der Client und rümpfte die Nase. "Das kommt von draußen.", log ich und schloss das Fenster. "Also, wie kann ich Ihnen helfen?" - "Verzeihung, ich habe mich nicht vorgestellt, Hans-Peter mein Name. Und es ist so, ich fand heute morgen diesen Brief hier in meinem Briefkasten."


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Der Fluch


Beim Eintreten stolperte mein neuer Client über seine offenen Schnürsenkel.


"Ich bin verflucht worden!", stammelte er, raffte sich hoch und sah sich paranoid in meinem Büro um, das vor wenigen Minuten noch mein Schlafzimmer gewesen war. Doch ich konnte mir eben nur ein Zimmer leisten, und wenn ich mir meinen neuen Clienten so ansah, schien sich das so bald auch nicht zu ändern.


"Was soll das bedeuten, Sie sind verflucht worden? Von einer Hexe oder was?"


"Ich war letztes Wochenende auf einem Jahrmarkt und da ging ich zu einer Wahrsagerin und ich sagte ihre Worte seien Blödsinn. Plötzlich hob sie Ihre Arme und gab fürchterlich merkwürdige Laute von sich. Danach sagte sie: 'Du wirst wiederkommen.' Und Sie werden es nicht glauben, aber seitdem 


"Und warum kommen Sie damit zu mir? Warum gehen Sie nicht zu der Hexe und bitten Sie einfach den Fluch wieder aufzuheben?"


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Die Vodkaflasche


Ich machte Urlaub in einer kleinen Stadt, weit weg von der Großstadt. Ich hatte mir ein kleines Appartment gemietet, von dem Geld, dass von dem Johnsen-Fall übrig geblieben war. Doch ich bin kein Mensch, der lange Untätig bleiben kann. Also verstreute ich in der Gegend ein oder zwei Werbeflyer für meine seriösen Tätigkeiten.


Es klopfte. Ein bärtiger Mann mit Mütze, der aussah und roch, als hätte er noch nie im Leben geduscht oder seine Kleidung gewaschen, stand in der Tür. "Hallo. Lennart mein Name, ich hätte da womöglich einen interessanten Auftrag für Sie.", brachte er sturzbetrunken hervor. Ich biss die Zähne zusammen, bat ihn herein zu kommen und auf meinem Sofa Platz zu nehmen. Ich fragte, womit ich zu Diensten sein könne. Er begann eine lange Geschichte zu erzählen, die darauf hinaus lief, dass ich ihm eine Flasche Vodka vom Supermarkt kaufen sollte, da er in dem Laden Hausverbot hatte. Es war Sonntag und sonst hatte wohl kein Laden der Gegend mehr offen.


Als Honorar, verprach mir der Gentlemen Acht mittelgroße Schlücke von der besagten Vodkaflasche. Ich willigte ein. 


Er übergab mir das Geld für den Deal in einem Sack voll Kleingeld. 


"Alles klar!", sagte ich. "Bleib du am Besten hier, damit man dich nicht erkennt. Ich zieh das allein durch, mich kennt man dort noch nicht." Ich hielt kurz inne. "Wenn ich fragen darf, warum hast du eigentlich Hausverbot dort?" 


Lennart stand wütend vom Sofa auf. "Die behaupten ich hätte ihren Laden überfallen aber das stimmt nicht!! Das war jemand anderes, und das kann ich beweisen!" Schon bereute ich gefragt zu haben. Aber ich hatte den Auftrag nunmal angenommen.


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Der Johnsen-Fall


Es klopfte und ein Mann betrat mein Büro. "Guten Tag, Johnsen mein Name, John Johnsen. Aber nennen Sie mich einfach John. Ich habe Sie aufgesucht, weil ich ein großes Problem habe. Ich glaube, mein Sohn beklaut mich. Aber ich kann es nicht beweisen."


"Was hat er Ihnen denn geklaut?" - "Autos! Und zwar nicht Wenige. Aber er sagt, er wars nicht. Ich bin relativ wohlhabend, und es wäre auch nicht so schlimm, doch jedes Mal, wenn ich mir jetzt ein Neues Auto kaufe, ist es am nächsten Morgen verschwunden. Ich möchte, dass Sie herausfinden ob wirklich mein Sohn dahinter steckt, und dass Sie ihn hinter Gitter bringen. Die Polizei sagt, sie hätte anderes zu tun und Ich habe keine Zeit für solche Spielchen. Außerdem brauche ich Nachts unbedingt meinen Schlaf. Ich bin ein extrem viel beschäftigter Mann, und wenn ich Nachts nicht genug schlafe, dann könnte dies das gesamte Raum Zeit Kontinuum aus dem Gleichgewicht bringen. Das hier ist die Adresse meines Sohnes. Ich selbst war noch nie da, hatte einfach noch keine Zeit dafür gehabt. Schauen Sie bei ihm vorbei und sprechen Sie mit ihm, vielleicht kriegen Sie aus ihm ja mehr raus als ich."


Ich fuhr zu der Adresse die der Mann mir gab und staunte nicht schlecht, als ich ein riesiges Autoverkaufsgelände betrat. Ich sah zwei Männer miteinander sprechen: 


"Wie läuft der Export nach China?", fragte einer der Beiden. "Nicht gut. Außerdem Haben wir gestern einen ganzen Güterzug voller Autos nach England geschickt, ohne den Linksverkehr zu bedenken. Hoffentlich überweisen die uns das Geld, bevor die das merken."


"Entschuldigung?", sagte ich. "Ich suche einen gewissen John Johnsen Junior. Können Sie mir sagen, wo ich ihn finde?" - "John Johnsen Junior existiert nicht mehr.", sagte einer der Beiden. "Ich heiße jetzt King J. Was kann ich für Sie tun? Wenn Sie ein Auto kaufen wollen, sprechen Sie bitte mit meiner Kollegin. Wir haben auch andere Dinge, als Autos. Auf Nachfrage sogar alles was Sie wollen." 


"Ihr Vater schickt mich, er denkt Sie beklauen Ihn." - "Tu ich nicht.", sagte King J und drückte einen Knopf auf einer Fernbedienung. Sofort kamen zwei stämmige Security Typen und entfernten mich unsanft von dem Gelände.


Am nächsten Tag traf ich mich mit John Johnsen Senior auf seinem Privatgrundstück, und lieferte ihm einen Bericht. "Das hab ich mir schon gedacht.", sagte er. "Dieser miese Betrüger. Wir müssen ihn auf frischer Tat ertappen. Sonst wird er weiterhin einfach alles abstreiten. Können Sie heute Nacht hier bleiben? Ich zahle Ihnen auch das Doppelte Ihres üblichen Honorars. Ich habe heute zwei neue Autos gekauft, als Köder. Alles was wir, besser gesagt was Sie tun müssen, ist sich irgendwo zu verstecken und ihn dann zur Rede zu stellen, wenn er versucht sie zu stehlen..Ich bin mir sicher, dass er kommen wird."


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Zum Schicksaalsberg


Ein Hobbit klopfte an mein Büro und gab mir einen goldenen Ring. Er sagte, der Ring müsse auf den Schiccksaalsberg gebracht werden, um dort zerstört zu werden. Eine finstere Macht läge auf dem Ring und es gäbe keine andere Möglichkeit als ihn zu zerstören. Ich nahm den Fall an. Als der Hobbit (sichtlich erleichtert dass ich mich der Sache angenommen hatte) gerade gehen wollte fragte ich noch schnell: "Wo ist denn eigentlich dieser Schicksaalsberg?" - "In Mittelerde.", entgegnete der Hobbit knapp. "Und dann Richtung Osten." Ich bedankte mich und begann damit einen Rucksack mit Kleidung und Proviant voll zu packen. Dann machte ich mich auf den Weg nach Mittelerde. Dort angekommen schlug ich den Weg Richtung Osten, wie der Hobbit es mit gesagt hatte. Tagelang ging ich durch Wälder und Felder, mal querfeld ein und mal auf der Straße. Merkwürdige Gestalten auf schwarzen Pferden machten mir ganz schön zu schaffen. Und wo dieser Schicksaalsberg eigentlich liege sollte und wie lange es dauern würde bis ich dort ankam, wusste ich auch nicht.


Plötzlich klingelte mein Handy. Es war mein Client, der Hobbit. Er sagte Gandalf würde mich im Gasthaus zum tänzelnden Pony treffen und mir alles weitere erklären. In diesem Moment verabschiedete sich der Akku vom Handy. Ich warf es weg. Denn soetwas wie elektrischen Strom schien es in Mittelerde nicht zu geben.


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Es folgen ein paar Schreibübungen. Deshalb die ganzen unfertigen Texte 


Emil und die Hexe 


Typ strandet auf einer unbekannten Insel. Nicht weit vom Strand entfernt, auf dem er aufgewacht ist, befindet sich ein Wirtshaus. Dort erfährt er von einer bösen Hexe, die tief im Wald ihr Haus hat. Es verschwinden oft Leute im Wald. Gerüchten zufolge kidnappt die Hexe Menschen, um ihre Seelen für irgendwelchr schwarzmagischen Rituale zu benutzen.


Sie hörten Hufgetrappel vor der Tür."Ah, das wird er sein." Die Tür zum Wirtshaus flog krachend auf, und ein älter aussehender Mann stürmte herein. Dann erblickte er Emil. "Du bist der Auserwåhlte", schrie der Mann und zeigte dramatisch mit dem Finger auf Emil. "Du bist der Junge aus der Prophezeiung. Bist du gekommen uns alle zu retten?"


3 Tage später errichten sie den Tempel, hoch oben auf dem Berg. Der Mann hielt Emil ein Papier vor die Nase. "Sieh es dir an. Das bist du! Nicht wahr? Als würdest du in den Spiegel schauen." Emil betrachtete das Papier, auf das jemand ein Strichmännchen gezeichnet hatte. Darunter, in kleinen kaum lesbaren Buchstaben stand: Der Auserwählte. Emil drehte das Papier um, doch die Rückseite war leer. Emil räusperte sich und gab dem Mann das Blatt Papier zurück. "Das könnnte jeder sein. Es muss sich hier um einen Irrtum handeln."


"Aber du musst uns helfen! Die Hexe hat einen Bann über die Insel gelegt, so dass niemand sie verlassen kann. Seit Jahren schon sitzen wir hier fest. Zugegeben es ist eine sehr schöne Insel und meistens lässt uns die Hexe in Ruhe, aber wer weiß was sie treibt dort tief in ihrem dunklen Wald. Letzte Woche ist schon wieder ein Kind verschwunden. Soll mich der Teufel holen, wenn das nicht die gemeine Hexe war. Jemand muss etwas unternehmen. Jemand muss sie aufhalten. Sie schreckt vor keiner Gräueltat zurück.


Der Mann brachte Emil bis zum Rand des finsteren Waldes, in dem die Hexe ihr Haus hatte. "Einfach bis in dir Mitte des Waldes laufen. Du wirst es schon finden." Der Mann eilte davon.


Hensel und Gretel hatten große Mühe, bei der Dunkelheit ihren Eltern durch den dichten Wald zu folgen. "Nun kommt schon Kinder, beeilt euch Mal ein bisschen. Warum tödelt ihr denn so?" Die Rufe ihrer Eltern wurden immer leiser, bis es plötzlich still um Hänsel und Gretel wurde. Sie lauschten auf die Rufe ihrer Eltern, doch außer die unheimlichen Geräusche des Waldes um sie herum, war nichts mehr zu hören. "Wir haben sie verloren.", sagte Gretel und fing an zu weinen.


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Der Junge und die Löwin 


Jahrelang hatte die Löwin in ihrem Gehege auf dem Stein gesessen, und harmlos in die Gegend gestarrt. Doch in Wahrheit hatte sie den Sprung berechnet. Und Nachts dafür trainiert. Für den Sprung über den Graben. Dann, eines Tages war es so weit. Die Löwin nahm Anlauf, sprang über den Graben und lief um ihr Leben in Richtung Zooausgang. 


Ein Junge kam gerade durch das Tor hinein, welches zwei Mitarbeiter des Zoos gerade dabei waren zu schließen. "Nicht da rein gehen Junge.", rief einer der Beiden. "SCHLIEßT DAS TOR.", schrie ein Tierpfleger, der gerade der ausgebrochenen Löwin hinterherrannte. Sie rannte genau auf das Tor zu. "WEG DA JUNGE!" 


Der Junge sah sich hektisch um. Dann fasste er einen Entschluss. Er stieß den Zoowärter neben sich beiseite und stemmte sich mit aller Kraft gegen das Tor, so dass es sich wieder öffnete. Die Löwin rannte hinaus auf die menschenbelebte Straße. Der Junge rannte ihr hinterher. "LAUF IN DEN STADTPARK", schrie er. Die Löwin blieb stehen, drehte sich um und rannte auf den Jungen zu. Sie schleckte ihn ab und kniete nieder, und  wollte anscheinend, dass er auf ihren Rücken kletterte. Der Junge überlegte keine Sekunde, kletterte auf ihren Rücken und sofort rannte sie los. Er hatte Mühe sich festzuhalten. 


Die Löwin rannte direkt in den Stadtpark, wo sich die Beiden versteckten. Doch es kamen immer mehr Polizisten, die das Gelände absuchten. Es war nicht mehr sicher. Der Junge kletterte wieder auf den Rücken der Löwin und sie rannten erneut los. Der Junge zog an ihren Ohren, immer dann, wenn sie in eine bestimmte Richtung abbiegen sollte. So liefen sie bis zu dem Jungen nach Hause. 


In seinem Zimmer richtete der Junge eine Ecke für sein neues Haustier ein. Die beiden führten ein glückliches Leben. Die Eltern merkten nichts davon. Seiner Mutter erzählte er das sei ein Stofftier aus dem Souveniershop im Zoo und sein Vater war eh nie zuhause. Dann musste sich der Junge Gedanken machen, was er dem Tier zu essen geben sollte. Vielleicht sollte er sie doch lieber in der Wildnis aussetzen. 


"Wir müssen Joanne K. Rowling suchen.", sagte der Junge und kuschelte sich an die Löwin. "Sie weiß bestimmt was zu tun ist." Zusammen schauten die beiden 'Fantastische Tierwesen, und wo sie zu finden sind.' Danach 'König der Löwen 1'. Währenddessen schrieb der Junge einen Brief an Frau Rowling. "Liebe Frau Rowling, wie geht es Ihnen? Ich hoffe gut. Uns geht es auch sehr gut. Habe einen Löwen gefunden. Wollte fragen, was ich jetzt machen soll. Können wir uns treffen?" Der Junge steckte den Brief in einen Umschlag und warf ihn in den nächsten Briefkasten. 


Zwei Tage später klopfte eine Eule an das Fenster des Jungen. Jemand hatte ihr einen Zettel ans Bein gebunden. Der Junge ließ die Eule herein und nahm ihr den Brief ab. Er entrollte das Pergament. Auf das Papier waren nur wenige Worte gekritzelt worden: "Bleib wo du bist! Ich hole ihn ab. Heute um Mitternacht. Sei bereit". 


Der Junge packte seinen Rucksack, stahl alles Essbare aus dem Kühlschrank und schlich sich kurz vor Mitternacht mit Nana (so hatte er die Ĺöwin genannt) vor die Haustür. Dort stand ein Geländewagen mit laufendem Motor und schien auf sie zu warten. Plötzlich fragte er sich, ob er sich hier von seiner neuen Freundin verabschieden musste. Eine dunkle Gestalt stieg aus dem Wagen und kam auf ihn zu. "Wo ist die Löwin?" Es war Joanne Rowling, in ihren Outdoor Klamotten. Der Junge drehte sich um und erschrak, denn Nana, die Löwin hatte nicht brav vor der Tür gewartet, wie Benjamin es ihr befohlen hatte. Panisch schaute sich der Junge um, und sah gerade noch Nanas Schwanz hinter einer Straßenecke verschwinden. "Da lang", rief Benjamin und rannte Nana hinterher. Joanne stieg in ihren Jeep und folgte den Beiden. Sie bogen um die Ecke, hinter der Nana verschwunden war. Benjamin stand keuchend vor einem Spielplatz. Im Schatten eines Baumes sah er etwas umherhuschen. Joanne Rowling hielt mit ihrem Jeep direkt neben Benjamin. Die Scheinwerfer erhellten den gesamten Spielplatz. Wieder ergriff der Löwe die Flucht. "Du machst ihr Angst!", schrie Benjamin und rannte in die Richtung, in die Nana verschwunden war. Joanne schaltete den Motor aus, griff nach ihrem Zauberstab und folgte den beiden zufuß. 


Dann rief sie "Accio Besen". Die Beifahrertür zu ihrem Jeep flog auf und Joannes Feuerblitz sauste durch die Luft und kam direkt neben Joanne zum stehen, in der perfekten Höhe, um von ihr bestiegen zu werden. Joanne flog hoch in die Luft und suchte von oben die Gegend nach der Löwin ab. Aber das einzige was sie sah, waren unzählige Polizeiautos, die ebenfalls auf der Suche nach dem entlaufenen Löwen waren. Sie reduzierte ein wenig die Flughöhe, um nicht gesehen zu werden. Dann sah sie plötzlich Nana mit dem Jungen auf ihrem Rücken vor einem Polizeiauto wegrennen, aus dem Polizisten mit Betäubungsgewehren versuchten den Löwen zu treffen. Am anderen Ende der Straße baute die Polizei eine Blockade auf. Joanne belegte die Polizisten allesamt mit einem Verwechslungszauber, landete neben ihrem Jeep, warf den Besen auf die Ladefläche und gab Vollgas, um Nana und Benjamin noch zu erreichen, bevor die Polizei es tat. 


Im Rahmen einer heftigen Verfolgungsjagd sprang der Löwe schließlich mit aller Kraft auf die Ladefläche von Joannes Geländewagen. Joanne aktivierte den Unsichtbarkeits-Servo Antrieb und dann den Flugmodus. Gerade noch rechtzeitig, vor einer weiteren Straßensperre der Polizei, stiegen sie hoch in die Luft. Einige Polizeihelikopter nahmen zwar die Verfolgung auf, flogen aber, da sie Joannes Wagen ja nicht sehen konnten, in völlig falsche Richtungen und kurze Zeit später hatten sie die Polizei komplett abgehängt. Benjamin schaute nervös auf das viele Blaulicht am Boden, dass nun immer kleiner wurde, bis es hinter ihnen nur noch ein kleiner blauer Punkt war, der schließlich in der Ferne verschwand. Hoffentlich taten sie das Richtige. "Wo fliegen wir hin?", fragte Benjamin, der inzwischen nach vorne zu Joanne auf den Beifahrersitz geklettert war. 


"Wir treffen uns mit einem Kontaktmann in Afrika. Ich stehe in Verbindung mit diversen Naturschutzvereinen. Dort werden wir sehen, wie es weitergeht. Und du solltest eigentlich garnicht mitkommen.  Aber ich schätze wir können dich jetzt kaum zurück nach Hause bringen. Wir sollten mindestens bis morgen warten. Kannst du deine Mutter irgendwie kontaktieren? Benjamin schüttelte den Kopf und bekam plötzlich ein schmerzliches Gefühl im Magen, als er daran dachte, wie die Polizei seiner Mutter erzählte, was passiert war. Wie sie weinend hoffte dass ihm nichts passiert war. Eine Träne kullerte ihm die Wange herunter. Dann gab er sich einen Ruck. Schließlich war er hier auf einer wichtigen Mission. Unterwegs erzählte Benjamin Joanne lebhaft alles was passiert war, und wie ihm die Löwin zugelaufen war. Joanne hörte im Aufmerksam zu, während sie am Lenkrad kurbelte, um einem Schwarm Möven auszuweichen. 


"Du hast das Richtige getan.", beschwichtigte Joanne ihn zum wiederholten Male. "Ein Zoo ist kein Ort für Löwen." Bemjamin drehte sich um und sah, dass Nana es sich hinten auf der überdachten Ladefläche gemütlich gemacht hatte und das Essen verputzte, dass Benjamin noch aus dem Kühlschrank seiner Mutter stibitzt hatte. Beruhigt lehnte er sich zurück, und versuchte sich zu entspannen. Es dauerte auch nicht lange, da fielen ihm die Augen zu. Neben Joanne Rowling fühlte er sich so sicher, wie noch nie in seinem Leben. 


Benjamin hörte eine Autotür knallen und mehrere Stimmen hektisch miteinander sprechen. Er öffnete die Augen. Die Sonne schien. Es war früh morgens. Benjamin drehte sich um und sah, dass Nana nicht mehr auf der Ladefläche des Jeeps lag. Benjamin stolperte aus dem Wagen. Er hielt sich die Hand vor Augen, da die Sonne ihn blendete. 


Sie gingen zu einer kleinen Hütte. Jesus erzählte in der Zeit etwas über den Ort, wo sie sich befanden. "Das hier ist die Größte Anlage für Tiere Weltweit.", sagte Jesus und deutete auf die Landschaft um sie herum. "Hier leben Tiere quasi wie in Freiheit. Aber wir kümmern uns trotzdem so gut es geht um sie, falls sie sich verletzen oder Hilfe brauchen. Wir gewöhnen deinen Löwen an die neue Umgebung und in ein paar Tagen können wir ihn dann komplett in die Freiheit entlassen. Wie klingt das für dich?" Benjamin war sich nicht sicher, aber er hatte wohl keine Wahl, als den Leuten zu vertrauen. 


Am nächsten Tag brachte Joanne Benjamin wieder nach Hause. Auf Benjamins Drängen hin, ließ sie ihn eine Querstraße weiter raus. Er sagte er wolle vermeiden, dass seine Mutter etwas mitbekommt. 


Dann war es Zeit sich zu verabschieden.  "Bitte geh nicht", weinte Benjamin. "Ich muss leider.", sagte Joanne und löste sich von der Umarmung. Dann stieg sie wieder ins Auto, um selber nach Hause zu fahren. Was sie nicht bemerkte: Benjamin hatte sich schnell hinten auf der Ladefläche ihres Jeeps versteckt. Der Wagen stieg hoch in die Luft. Dann apparierte Joanne samt ihres Geländewagens zu sich nach Hause in die Garage. Benjamin wurde schlecht. Was war geschehen? Er stöhnte und krümmte sich in dem Heu, auf dem vor kurzem noch Nana gelegen, und seinen Joghurt verputzt hatte. Joanne wollte gerade hochgehen, zu sich in die Wohnung, als sie Benjamins stöhnen hörte. Sie zog die Plane zur Zeite und erblickte Benjamin. Als dieser wieder halbwegs gerade stehen konnte stellte sie ihn zur Rede. "Aber ich will bei dir bleiben, für immer! Du bist viel netter als meine Mama! Ich will nie wieder zu ihr zurück!" Joanne wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie räusperte sich. "Aber du musst zurück. Es ist deine Familie." 


Sie nahm seine Hand und apparierte mit ihm zurück zum Haus seiner Eltern. 


"Machs gut.", sagte Joanne. "Und mach dir keine Sorgen wegen Nana. Ich bin sicher, ihr geht es gut. Es war toll, wie lieb du dich um sie gekümmert hast." Sie umarmte Benjamin erneut und blieb noch einen Moment stehen um sicher zu gehen, dass Benjamin diesmal wirklich ins Haus ging. Doch plötzlich merkte sie, das etwas nicht stimmte. Die Fenster zum Haus waren eingeschlagen worden und erst jetzt sah Joanne, dass auch die Haustür aufgebrochen war. "Halt warte", sagte Joanne rasch. "Hier stimmt was nicht." Joanne stieß vorsichtig die Haustür auf. "Warte hier auf mich "


Joanne schlich ins Haus, fand jedoch keine Leiche, und auch sonst niemanden. Auch keinen Hinweis auf den oder die Täter. Es waren alle Taschen, Schubladen und Schränke aufgerissen und ausgeräumt worden. Alles lag auf dem Boden zerstreut. Im gesamten Haus war fast alles zertrümmert worden. Joanne hörte Schritte hinter sich und erschrak heftig. Es war Benjamin.  


#joannerowling 

#JoanneKRowling

#jkrowling


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Ideen für weitere Geschichten:


Wahnsinniger Terrorist droht mit einem Anschlag. Der Protagonist ist dem Täter auf der Spur. Die Polizei glaubt ihm nicht. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Trifft auf einen geheimen Orden, der ebenfalls an der Sache dran ist.


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Harry Potter und Jesus - Voldemort ist zurückgekehrt 


Und Jesus sprach zu seinen Jüngern: "Wir müssen aussteigen." Und sie stiegen aus dem Zug. Es war eine wunderschöne Landschaft um sie herum. "Wir sind übrigens nicht deine Jünger oder so. Nur dass das klar ist.", sagte Ron mit halblauter Stimme. "Hab ich doch nie behauptet., entgegnete Jesus. Er und seine Jünger gingen weiter. Hihi. Sie hatten etwas Wichtiges zu erledigen. Voldemort war gesichtet worden. In einem Dorf, dass für sie von hier nur noch zu Fuß zu erreichen war. In einem Gasthaus, ganz in der Nähe des Bahnhofs wo sie gerade ausgestiegen waren, wollte sich Fresh D aka Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts sich mit ihnen treffen. Besser gesagt mit Harry und vielleicht noch Hermine. 


Zu diesem Gasthaus machten sie sich nun auf den Weg. Es regnete. Hermine hatte ihre verzauberte Handtasche dabei und kramte darin. "Harry ich kann deinen Rucksack nicht finden. Ah hier ist er. Hermine gab Harry seinen schweren Rucksack, damit er seinen Regenschirm herausholen konnte. Harry nahm seinen Regenschirm aus dem Rucksack und seine Augen blitzen auf, als er in den Rucksack schaute. Dann sah er sich nervös um. Niemand schien etwas bemerkt zu haben. Dann gab er Hermine seinen Rucksack zurück. "Danke Hermine, deine Handtasche ist großartig. Verlier sie bloß nicht." 


Ron hatte seinen Rucksack nicht in Hermines Tasche tun dürfen. Die beiden stritten sich seit heute morgen unablässig, und Hermine sah nicht ein, warum sie Rons Koffer tragen sollte. Außerdem fand sie, würde es Ron körperlich und charakterlich nur gut tun. Mit einer Trillerpfeife spornte sie ihn gerade an, den Hügel ein wenig schneller hoch zu laufen. Harry unf Jesus sahen sich an. "Äh Hermine findest du das nicht etwas unnötig was du da tust?" Schließlich bot Harry Ron an den Koffer für ihn zu tragen. Hermine packte ihn daraufhin in ihre Handtasche. 


Im Gasthaus: "Du hast den Stein der Weisen geklaut? Harry ich kann das nicht glauben. Warum? Oh mein Gott Harry!" Hermine klagte in einer Tour. Genau wie Harry es geahnt hatte. "Ich dachte vielleicht könnte ich mit dem Stein unsterblich werden und eines Tages die Welt beherrschen. Ich meine so als Plan B. Falls das mit Hogwarts nicht klappt. Ah unser Frühstück kommt." Eine junge Kennlerin stellte ihr Frühstück auf dem Tisch ab. "Entschuldigung.", sagte Harry flüsternd zu der Dame. "War Fresh Dumbledore hier? Hat er nach mir gefragt?" Die Dame sah verwirrt aus. "Nein wieso? Niemand hat nach Ihnen gefragt. Und wer ist Dumbledore?" Sie ging zurück in die Küche. Harry folgte ihr mit seinem Blick und bemerkte plötzlich einen dunkelhaarigen Mann, der an einem Tisch in einer Ecke saß und sie zu beobachten schien. Sein Gesicht war unter seiner Kapuze verborgen. 


Um 10 Uhr trafen sie sich alle vor dem Gasthaus. Jeder von ihnen mit einem Rucksack in Hermines Tasche. Außer Ron. "Ich trag doch nicht schon wieder als einziger meinen Rucksack." sagte Ron unt konnte seine Wut kaum unterdrücken. Harry hatte eine Idee. Extra laut, damit Hermine es hören konnte, bot er Ron an, seinen Rucksack für ihn zu tragen. Hermine überhörte Harry extrem. Also gingen sie los, Harry mit Rons Rucksack auf den Schultern. "Hermine, du kannst deine Tasche gerne in meinen Äh Rons Rucksack tun." Doch Hermine wollte ihre Tasche lieber selbst tragen. 


Sie waren viele Stunden unterwegs und machten nur selten Rast. Es begegnete ihnen nicht ein schwarzer Reiter, aber eine Gruppe von Elben. Dann, als schon die Abenddämmerung über sie hereinbrach rief Hermine: "Da vorne muss es sein, sieht genau so aus wie auf dem Foto im Reiseführer. Sie schlugen ihr Zelt auf und besprachen den Plan. Im magisch vergrößerten Zelt war es gemütlich. Draußen begann es zu regnen. "Also', sagte Hermine und ließ sich erschöpft auf ein Sofa sinken. "Wie wollen wir vorgehen?" 


Ron ergriff das Wort: "Die Orks kommen von Westen richtig? Dann schlage ich vor Harry, du schwörst Dumbledore irgendwie deine Treue, holst dir dieses Schwert und hilfst den Elben gegen die Orks zu kämpfen. Hermine und ich warten hier auf dich. Wenn du wieder da bist, kümmerst du dich um Voldemort" Ron und Hermin3 taten so, als wäre das was Ron sagte, beschlossene Sache. "Jesus?", sagte Hermine zögerlich. "Magst du Harry begleiten?" Jesus schrak vor Hermine zurück. "Ihr wollt uns loswerden! Harry deine Freunde wollen uns tot sehen." - "Nein das ist immer so", sagte Harry gelassen. "Ich mach den ganzen gefährlichen Scheiß während sie auf mich warten. Also von wo kommen diese blöden Orks nochmal?" 


Harry und Jesus diskutierten jetzt schon seit einer Ewigkeit. Aber Jesus ließ nicht mit sich reden. Er wollte unbedingt in Flip Flops gegen die Orks kämpfen. 


Zum Glück war auch Vatar Aang mit Katara auf dem Weg, um die Orks zu stoppen. Auch zahlreiche Erdbändiger aus angelegenen Städten und Dörfern versammelten sich, und rüsteten sich zum Kampf. 


Sogar Avatar Korra war aus der Zukunft hergereißt um sich diesen Kampf mit eigenen Augen anzusehen. Sie durfte nur nichts anfassen und mit niemandem reden, um den Lauf der Geschichte nicht zu veränder. Dann würde laut Legende alles gut ausgehen. In diesem Moment lief Korra ausversehen direkt in eine Falle, die eigentlich für Späher der Orks bestimmt war. Sie verbrannte die Seile, die sie fesselten und rannte davon. 


Währenddessen bei den Orks: Ich geh dann mal auskundschaften. Hat jemand ejnen Warg für mich? Der Ork ritt aus der Sichtweite seiner Kollegen. Dort holte er ein Handy raus und wählte die Nummer von daheim. "Schatz? Hey du wir ziehen in den Krieg ganz schlimme Sache ich konnte mich nicht vorher melden. Ja wir haben den Auftrag fies und gemein zu sein. Ich kann nichts dafür Schatz. Ich ruf dich an sobald ich kann. Gibtst mir den kleinen Kevin ans Telefon? Kevin? Ich bins. Dein Papa kommt bald nach Hause." Plötzlich: "Keine Bewegung du dreckiger Ork" Der Orkspitzel drehte sich um. Legolas ziehlte mit einem Pfeil direkt zwischen seine Augen. "Lass fallen was du in der Hand hälst und komm langsam her. Wo ist eure Armee? Worum geht es bei diesem Krieg? Die Raben sprechen eine Sprache, die ich nicht verstehe." 


Harry und Jesus machten sich auf den Weg nach Westen. Nur zwei Stunden hatten sie Zeit gehabt zu schlafen, besser gesagt um darüber nachzudenken, was gleich passieren würde. 


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Die Notruf-Fernbedienung


Der Goldkettenmann saß an seinem Schreibtisch und schaute ungeduldig auf die Uhr. Schon viertel vor drei. Der Goldkettenmann wurde nervös. Noch immer kein Zeichen von Rambo. Dabei sollte dieser doch um 3 Uhr hier sein. Dann schlug es 3 Uhr. Der Goldkettenmann hielt den Atem an und schaute gebannt auf die Tür. Nichts geschah. Der Goldkettenmann atmete aus und kramte die Todesliste aus seiner Schreibtischschublade hervor. Er wollte gerade Rambos Namen hinzugefügen, als plötzlich die Tür mit einem ohrenbetäubenden Krachen aufflog. Rambo trat in den Raum und lud einen Raketenwerfer nach. Diesen richtete er auf den Goldkettenmann und sagte mit ruhiger, gefasster Stimme: "Sie haben mich in einen Hinterhalt gelockt! Sie wussten von Anfang an, dass die Marakijaner dort auftauchen würden!" Der Goldkettenmann saß da wie versteinert. Er musste schnell denken. 


"Hören Sie Ich bin nicht der für den Sie mich halten! Sie suchen sicher Vladimir oder? Der ist grad nicht da. Ich bin sein Zwillingsbruder." Der Goldkettenmann zog seinen Hut tief ins Gesicht. "Und um ehrlich zu sein, ich hasse diesen Typen genau wie Sie! Hat er Sie etwa in einen Hinterhalt gelockt? Das glaub ich gern. Dieser schmierige Dreckskerl ist ein mieser Verräter sag ich Ihnen. Ich kann Ihnen helfen an ihn heran zu kommen." 


5 Minuten später saß der Goldkettenmann mit einem Sack über dem Kopf auf der Ladefläche eines Transporters. Seine Hände waren gefesselt. Der Goldkettenmann überlegte gerade, ob diese Situation eine Solche war, in der es Sinn machte den geheimen Spiderman-Ruf-Knopf zu drücken, den er vor wenigen Tagen mit roher Gewalt einer rothaarigen Frau abgenommen hatte. Außerdem hatte die kleine Spinne noch einen Gefallen bei ihm gut. Tatsächlich hatte er den Knopf bereits vor 10 Minuten gedrückt. Hoffentlich würde er aufkreuzen. Sonst kann der was erleben. Gedanklich schrieb der Goldkettenmann Spiderman schonmal auf seine Todesliste. Dort waren alle Menschen und Tiere notiert, die den Goldkettenmann irgendwann mal verärgert hatten. Und das waren aus der Sicht des Goldkettenmanns so ziemlich alle Leute. 


In Alaska angekommen wurde dem Goldkettenmann seine Hütte gezeigt. Dort würde er von nun an Leben und arbeiten müssen, bis seine Schulden bei Rambo abbezahlt waren. Und noch ein bisschen länger, um Rambos Selbstwertgefühl wiederherzustellen. Wegen des Scheiß Wetters in Alaska, fuhr Rambo mit dem Goldkettenmann allerdings doch lieber in's sonnige Paris und mietete für die beiden ein Hotelzimmer. Der Goldkettenmann hiefte gerade Rambos Gepäck aus dem Wagen zum Aufzug des Hotels. Am Aufzug bemerkte der Goldkettenmann plötzlich, dass er allein war. Sollte er losrennen? Doch dann kam schon Rambo um die Ecke. "Unser Zimmer ist im dritten Stock"


Der Goldkettenmann war gerade dabei Rambos Socken zu waschen. 


Nach einer Woche (Spiderman war noch immer nicht aufgetaucht) hatte der Goldkettenmann entschieden keine Lust mehr. 


Spiderman rannte gerade einem Bus hinterher. Es war der Letzte, der heute noch nach Alaskar fahren sollte. Sein Piper, dessen Gegenstück er seiner Freundin Mary Jane gegeben hatte, hatte vor kurzem Alarm geschlagen. "HALTEN SIE AN!", rief Peter und klopfte an die Scheibe des fahrenden Busses. Doch niemand, nicht einmal der Fahrer beachtete ihn. Sogar als er sich direkt vor den Fahrer an die Windschutzscheibe hing, schaltete dieser nur den Scheibenwischer ein und Peter war erneut dabei dem Bus hinterher zu rennen. Schließlich machte er es sich auf dem Dach des Busses gemütlich. Es war ein Express Bus nach Alaska. Schon bald schlief er ein. Beim einschlafen murmelte er "Ich komme Mary Jane, halte durch" 


Der Tankwart in Alaska reichte Spiderman einen heißen Kaffee. "Ja, genau, Rambo heißt der Typ. Er muss deine Freundin ein paar Tage draußen in seiner Hütte am See eingesperrt haben." Peter stellte seine Tasse ab und schaute entsetzt. "Warum sollte er das tun?" - "Keine Ahnung. Ich habe nur gesehen wie er nachts mit einer zweiten Person dahin gefahren ist. Er kam kurz vorbei wegen... ja er hat Zigaretten gekauft ." Der Tankwart räusperte sich. "Aber die zweite Person war in seinem Auto. Ich konnte sie kaum erkennen. Aber ich dachte schon da ist was faul. Schien mir so als sei die Person irgwndwie gefesselt gewesen. Aber Rambo wollte dazu nichts sagen und naja... so genauer hab ich dann auch nicht mehr nachgefragt. Aber so wie du es beschreibst, muss das deine Freundin gewesen sein. An deiner Stelle würde ich mich in der Hütte mal umsehen. Rambo ist gestern wieder zurück über die Grenze gefahren. Hab ich mit eigenen Augen gesehen. Vielleicht findest du dort ja etwas was dir hilft, deine Freundin wieder zu finden. Ich würd ja mitkommen Junge, aber wenn Rambo erfährt dass ich heimlich sein Grundstück betreten habe ohne ihn zu fragen dann... da musst du wohl alleine durch kleiner. Ich wünsche dir Alles Gute! Komm vorbei wenn du Hilfe brauchst." 


Spiderman schwang sich zu der Hütte am See und knackte mit einem Draht das Schloss um hineinzukommen. "MJ bist du hier?", rief er, doch niemand antwortete. In der Hütte fand er schreckliche Dinge. Schaurige Visionen gingen ihm durch den Kopf. Außerdem fand er einen Zettel, auf dem die Adresse eines Hotels in Paris notiert wurde. 


Plötzlich klingelte Peters Handy. Es war MJ. "MJ geht es dir gut?" MJ war gerade mit ihren Freundinnen im Vergnügungspark und sie erzählte Peter, wie unfreundlich das Personal in der Geisterbahn gewesen war. Die Verbindung war sehr schlecht. Peter hörte nur: "Hallo... Angst.... dunkel.... Ausgang... Ärger bekommen" Im Hintergrund schrien Menschen. Plötzlich: "Ich muss auflegen Peter." Dann eine Männerstimme: "Geben Sie mir Ihr Telefon."  Der nette Ticketverkäufer wollte es nur für Mary Jane während der Achterbahnfahrt aufbewahren. Für Peter jedoch hatte das anders geklungen. 


Peter rief bei dem Hotel an, und erfuhr zumindest schonmal, dass Rambo sich dort aktuell aufhielt.


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Mr und Mrs. Jesus


Mr und Mrs Jesus saßen im Wartezimmer beim Bürgeramt. Sie wollten sich einen Personalausweis ausstellen lassen um richtig offiziell Teil des Volks zu werden. Sie wollten sich quasi integrieren. Mr. Jesus hatte sich anfangs noch dagegen gesträubt. "Wir können doch auch einfach so ein Teil des Volks werden. Wozu brauchen wir dafür einen Ausweis?", hatte er gesagt. Doch seine Frau hatte es sich fest in den Kopf gesetzt und Mr. Jesus kannte sie inzwischen gut genug um zu wissen dass es aussichtlos war ihr es auszureden.


Doch urplötzlich, so wie sie da im Wartezimmer saßen, fiel ihm noch ein Argument ein. "Schatz?", sagte er etwas zögerlich. "Wir sind doch Diener des Volks. Wie könnten wir also Teil derer werden, denen wir dienen?" Seine Frau schaute ihn an, als hätte er gerade etwas sehr Dummes gesagt. Mr Jesus schaute auf den Boden und dachte nach.


"Ich check einfach nicht warum du so ein Problem damit hast", sagte seine Frau nach einer kurzen Pause des Schweigens. "Die Scheiße muss immer wieder verlängert werden und wenn man einmal registriert ist kommt man nie wieder raus. Du kennst meinen Garten. Ich habe wirklich keine Lust dass die Wind davon bekommen."


Ein Mann mittleren Alters, der gegenüber von ihnen ebenfalls auf seinen Termin wartete, blickte interessiert auf. Aber nur mit seinen Augen. Und auch nur ganz kurz. Das war ein Fehler. Er musste besser aufpssen. Er verlor schon wieder die Kontrolle. Der Mann tat so als würde er weiterhin durch ein Lifestylemagazin blättern. Doch seine Augen huschten nun immer wieder zu Jesus, der seiner Frau gerade die ganzen  Grassorten aufzählte, die er kürzlich erst in seinen neu erworbenen Landschaften angebaut hatte. "Und wo wir gerade beim Thema sind, willst du nachher das ganze Bargeld ins Weisenhaus bringen, oder soll ich das tun?" Der Mann gegenüber begann zu schwitzen. Er war übrigens ein berüchtigter Verbrecher. Bekannt unter dem Namen 'Der Goldkettenmann'. Er lehnte sich zurück, wobei seine vielen Goldketten gedämpft klirrten, die er bei Amtsbesuchen immer unter seinem Pullover versteckt trug, und niemals auszog. Nichteinmal unter der Dusche.


Jesus und seine Frau verließen das Bürgeramt mit einem lachenden, und einem weinenden Auge. Besser gesagt Jesus lachte und seine Frau weinte. "Ich hab dir hundert mal gesagt du sollst deine erste Geburtsurkunde mitbringen, und nicht die zweite, die du selber gemalt hast! Jetzt musst du da nochmal hin in 6 Wochen. Das ist doch voll unnötig. Konzentrier dich dochmal!" 


Doch Jesus hörte ihr nicht zu. Er musste schnell nach Hause und die neue Bewässerungsanlage für seine Hanfplantagen entgegen nehmen. Sollte nämlich heute geliefert werden. Das hatte er völlig vergessen. "Schatz ich fürchte du musst das Geld ins Weisenhaus bringen. Hab nämlich einen wichtjgen Termin, tut mir leid hab ich vollkommen vergessen." Er übergab ihr die Sporttasche mit den 500.000€ in Bar. "Also dann bis gleich" Jesus rief Harry an damit dieser ihn per Seit an Seit apparieren nach Hause bringen konnte. Jesus hatte Harry mal einen (oder zwei) gefallen getan und so hatte Harry verprochen für einen Monat Transportmittel für Jesus zu spielen.  


Frau Jesus machte sich mit der Tasche voll Geld auf den Weg zum Weisenhaus. Der Goldkettenmann folgte ihr ziemlich aufffällig. Frau Jesus, ihr Vorname muss mir noch einfalllen, rief beim Weisenhaus an und kündigte an, in einer Stunde mit dem Geld vorort zu sein. Der Goldkettenmann hatte das Gespräch belauscht. Schnell kaufte er sich eine Warnweste und fuhr zum einzigen Weisenhaus des Ortes. Er stellte sich an die Auffahrt und wartete dort auf Mrs. Jesus. 


"Tut mir leid, ich darf Sie momentan nicht auf das Gelände lassen. Sie haben einen Termin um 16 Uhr richtig? Frau Holle, die Direktorin dieses Weisenhauses hat mich davon Unterrichtet. Ich soll das Paket entgegen nehmen. Ich nehme an, es handelt sich um diese Tasche hier? Ich werde sie reinbringen. Alles klar. Wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Ja nichts zu danken schließlich mache ich hier nur meinen Job, ich wäre jetzt auch lieber zu Hause, das können Sie mir glauben." Er hielt kurz inne

 "Äh aber für die Kinder mache ich das natürlich gerne, ist doch klar." Der Goldkettenmann schulterte die Tasche mit den 500.000Euro in frisch gedruckten Geldscheinen. "Was klirrt denn hier so komisch?", fragte Frau Jesus. "Tragen Sie ein Kettenhemd unter ihrem Pullover?" Beide lachten. Der Goldkettenmann entfernte sich langsam rückwärts, wobei er noch immer nicht aufhörte zu lachen. Frau Jesus lächelte. Was für ein netter Mensch. Dachte sie und ging zu ihrem Fahrrad. 


Als sie schon fast zuhause angekommen war, klingelte ihr Telefon. Es war Frau Holle. "Wie das Geld ist nicht angekommen? Was soll das heißen Sie haben garkeinen Pförtner?" 


Zuhause in Jesus und Jesus seiner Frau ihrem Wohnzimmer diskutierten die beiden über das Geschehene. Harry saß still in der Ecke und trank schweigend seinen Kakao. Er sagte kein Wort. Eigentlich war es garkeine richtige Diskussion. Beide sagten immer wieder das Gleiche. Jesus sagte nur: "Ist doch egal, ich überweise zwanzig Millionen oder nein lieber hundert Millionen an das Weisenhaus." Doch seine Frau sagte immer wieder: Darum gehts mir nicht, sondern dass das Geld in falschen Händen ist. Wir müssen diesen Typen finden und ihm das Geld wieder abnehmen. Er soll damit nicht durchkommen." 


Jesus war die Sache mit dem Ganster eigentlich so ziemlich egal. Jesus ging zu seinem Schreibtisch und überwies dreihundertquadrillionen Euro und siebenhundert Dollar an das falsche Weisenhaus. Das Weisenhaus, an das Jesus überwies, war nur ein Betrugsunternehmen, das online vermeintlich Spenden sammelte. Selbstzufrieden und lächelnd kam Jesus zurück ins Wohnzimmer. Seine Frau war in der Küche und telefonierte mit einer Freundin. Als sie Jesus sah sagte sie: "warte mal bitte." Sie sprach nun zu Jesus: "ich weiß wer der Mann ist, der das Geld geklaut hat! Er saß uns heute morgen im Wartezimmer gegenüber weißt du noch? Er hat ständig so komisch zu uns rüber geguckt als du von deinen Länderein und deinem ganzen Geld geredet hast. Ich schwöre er ist es, ich bin mir zu einhundert Prozent sicher. Er muss mir gefolgt sein."


Harry saß noch immer in seinem Sessel und konnte vor Müdigkeit kaum noch die Augen offen halten. Die Choffeur Uniform kratzte fürchterlich an Armen und Beinen. Herr und Frau Jesus kamen zurück ins Wohnzimmer. Frau Jesus sprach nun zu Harry. "Harry können wir mal kurz mit dir reden? Du müsstest mir einen gefallen tun. Ich würde dich auch dafür bezahlen. Es ist eine persönliche Angelegenheit. Du musst mir helfen ins Bürgeramt der Stadt einzubrechen und an den Namen eines Mannes heran zu kommen."


Am nächsten morgen apparierte Hermine zum vereinbarten Zeitpunkt mitten in Jesus seinem Wohnzimmer. Sie zog ihren Zauberstab, richtete ihn auf Harry und murmelte ein paar selbst erfundene Zaubersprüche, die Harry es ermöglichen sollten zu zaubern, ohne dass das Ministerium davon erfahren würde. Leider hielten diese Zauber nie länger als ein paar Stunden. Hermine sagte, sie könne keinen längeren Schutz garantieren. Sie selber musste ihre Zauber regelmäßig auf den neusten Stand bringen und an die aktuellen Aufspürmethoden des Ministeriums anpassen. "Ich wünschte du könntest mitkommen.", sagte Harry beinahe flehend zu Hermine. 


"Ich wüde euch ja gerne helfen, aber meine Eltern wollten heute mit mir in den Zoo gehen. Das habe ich ihnen schon ewig versprochen. Ich will sie nicht schon wieder hängen lassen, wie letztes Mal." - "Das verstehe ich.", sagte Harry. 


Ja zusammen schafften es Harry und Frau Jesus den angeblichen Namen und die Adresse des Geldräubers herauszufinden und gaben sich ein High Five. "Gutes Teamwork Harry du warst einfach Weltklasse!" - "Danke du aber auch man das war ja wirklich spannend."



Die Jesus Familie und die Kettenfamilie


Der Goldkettenmann

Die Goldkettenfrau

Das Bronzekettenmädchen

Das Blaukettenbaby 


Herr Jesus 

Frau Jesus

Tochter

Sohn

Bonki (Der Hund)


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"Jesus du musst den Menschen sagen, dass du es getan hast! Nur so können wie diesen Krieg beenden!" - "Was? Aber ich bin nicht schwul!" - "wie kommst du denn jetzt darauf?" - "Achso ja ne ich dachte nur weil ist ja auch egal... ja womöglich hast du Recht Harry. Ich sollte mich für die Menschen opfern und da raus gehen und die ganze Schuld auf mich... warte mal warum muss ich das eigentlich machen Harry? Das war doch deine Idee? Schickst du alle deine besten Freunde einfach so an die forderste Front? Bist du deshalb so allein?" Außerdem wer hat dich hier überhaupt zum Anführer erklärt? Kann mich da an keine Wahl erinnern.... was dein ernst? Man ich sollte weniger trinken. Na gut. Aber halt. Ich war bei der Wahl offensichtlich volltrunken und somit nicht geschäftsfähig lieber Harry wenn das mit der Wahl überhaupt stimmt... manchmal glaub ich du willst mich nur von meinem Tron verdrängen und seine Macht für deine Zwecke missbrauchen Harry.. ich meine mein social standing in der community. Meine Aufrufzahlen sinken Harrry. Mein Videoblock läuft immer schlechter..habe jetzt angefangen zu schreiben. Vielleicht mögen das die Leute. Oder sollte ich ins Dschungelcamp gehen Harry? Sag du es mir ich bin am.Ende"


"Du musst ein fettes Hip Hop Konzert geben.", sagte Harry und bis in seinen Apfel. Jesus schien einen Moment wie eingefroren. Dann sprang er auf. "Harry das ist genial! In all den Jahren scheint ja doch etwas von mir auf dich abgefärbt zu sein."


Jesus mietete die größte Veranstaltungshalle die es für Geld zu kaufen gab. Leider noch am selben Abend. So schnell konnte Harry garnicht genug Werbung machen und stand am Abend dann als einziger Zuhörer hinter der Bar und bediente imaginäre Gäste. Jesus hatte gesagt Harry dürfe unter keinen Umständen die Bar verlassen, falls Gäste auftauchen würden damit diese nicht klauen. Denn alle einnahmen gingen an einen guten Zweck. 


Nach dem Konzert ging Jesus mit 20.000 euro Schulden aus der Sache wieder raus. Aber ums Geld war es auch gar nicht gegangen. Ein weitere Zuhörer außer Harry wäre schön gewesen.


Auf dem Heimweg fuhren sie an einer anderen Konzerthalle vorbei, wo gerade so richtig die Post abging. Sie schauten sich die Sache mal näher an. 


"Guck meine Goldketten an, Ich bin der Goldkettenmann. Kann dich ewig voll rappen man, das hier ist proll rap du Punk!

Wer ist schon Jesus dieser Affe? Nur ein Esel ohne Patte! Wetten der lebt in einer Platte wie ein niemand diese Ratte. Ich bin der Goldkettenmann, rap diesen Troll an die Wand. Der kann garnichts ICH bin der King guck doch mal jesus an er ist nur ein Kind. Ich bin der Teufel, bringt mir Jesus seinen Kopf in nem Beutel"


Die Menge tobte und sang lauthals mit.


"Komm lass uns weiter gehen Jesus. Wir sind hier wohl nicht willkommen" Doch Jesus stand nur da wie angewurzelt und bewegte sich kein bisschen. "Darauf stehen die Kids?", fragte Jesus und sah verunsichert zu Harry. "Schau dir mal die Leute an! Die Lieben diesen Typen. " Plötzlich rief eine Stimme. "He was macht ihr da? Weg vom Fenster!" Harry und Jesus trugen sich rasant davon.


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Also hielt Zarathustra die Fresse - Ein Buch für eine ganz spezielle Zielgruppe, die mit Hilfe einer Computersoftware ermittelt wurde 


Also sprach Zarathustra und sprach und sprach. Er sprach Tag ein Tag aus von morgens bis Abends und bei jedem Wetter. Doch in keinem Dorf und keiner Stadt fand Zarathustra Untermenschen, die seine Rede hören wollten. Also ging er zur nächsten Stadt, welche genannt wurde: Ankh Morporkh.


Nervensäge nannten Sie ihn dort und Störenfried! Und kein einziger Untermensch wollte Zarathustra ein Haus bauen. Was sollte er denn noch tun, um diese Ungläubigen eines besseren zu belehren? Nichtmal im Traume kam es Zarathustra in den Sinn, seine Weisheiten und Lehren zu überdenken. 


Doch die Zeit dafür rückte näher und mit ihr das gemeine Volk hinauf zu dem Berg, wo Zarathustra seine Höhle hatte. Als sich das versammelte Gesindel am EingangE seiner Höhle aufbaute, und gleich einer wütenden Meute mit Fackeln und Mistgabeln nach Zarathustras Leben trachtete, da tat Zarathustra etwas, was niemand je für möglich geglaubt hatte. Er überwand sich selbst, sagte nichts mehr und hielt endlich einfach die Fresse!


Doch noch vor der Morgenröte sprach er schon wieder also: "Meine lieben Tiere, wie danke ich euch nur dafür, dass ihr mir wieder einmal das Leben gerettet habt." Und ihm schien, noch eine Weisheit ihnen zum Dank mit auf den Weg zu geben, würde ihn nicht ärmer machen. So wandte er sich an seinen Adler und seine Schlange und sagte zu ihnen also: "Schweigen lernen, das ist das Erste."


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Its the Rap!:


Saad und Summer Cem saßen mit verschränkten Armen auf ihren Stühlen und lauschten dem Vortrag. Bizzy und Chak tauschten wie immer heimlich Zettelchen unter dem Tisch und tuschelten. Sie mussten aufpassen. Noch ein Tadel und das wars für Chak mit ersguterjunge! "Ey Bushi, du stinkst", kicherte jemand durch ein Effektgerät. Im selben Moment flog ein Radiergummi an Bushidos Hinterkopf, der gerade etwas an die Tafel schrieb. Alle lachten. Bushido jedoch drehte sich nicht einmal um und schrieb weiter als wäre nichts passiert. "So das sind die Hausaufgaben.", sagte er schließlich, legte die Kreide weg und klopfte sich den Staub von den Händen. "Und ihr müsst alle noch an euren Doppelreimen arbeiten! So Eko, was wolltest du eben sagen?"

Nach dem Unterricht:

"Das war ich nicht das war Chakuza ich schwöre!." Chakuza, der gerade zur Tür hinaus gehen wollte blieb stehen. Leider wusste Eko nicht, wie ernst es um Chakuzas wirtschaftliche Tragbarkeit stand. Doch Chakuza, hielt die andere Wange hin und sagte: "Sorry. Das war kindisch von mir. Ich gehe am Besten und packe schonmal meine Sachen." Um Eko stand es nämlich auch nicht viel besser als um ihn selbst, das wusste Chak. Genau genommen war bei EGJ mittlerweile jeder auf Bewährung. Jeder, außer Bushido.


"Ich weiß nicht was du meinst?", sagte Bushido mit hochgezogenen Brauen. "Du wirfst mich doch bestimmt raus.", sagte Chak. Bushido dachte an den geplanten Song mit Chakuza, von dem nur Chakuza noch nichts wusste. "Nicht heute", sagte Bushido und fasste Chakuza brüderlich auf die Schulter. "Nicht heute. Außerdem weiß ich, dass es Eko war." Bushido verließ den Raum und knallte die Tür zu. Dann öffnete er sie wieder und sagte: "Tschuldigung, es kommt viel cooler wenn ich die Tür einfach offen lasse oder? Ich meine draufgängerischer. Als wäre mir echt alles egal! Oder was meint ihr?" Er drehte sich um und ging zum Aufzug, ohne die Tür hinter sich zu schließen. Chak und Eko tauschten beunruhigte Blicke und folgten ihm.


Zuhause bei Bizzy Montana: er mietete zur Zeit ein Appartment in Berlin. Chakuza und Bizzy rauchten Joints und ließen es sich gut gehen.

"Hast du schon mit den Hausaufgaben für morgen angefangen?", fragte Bizzy plötzlich. "Dein Ernst?.", erwiderte Chak. "16 Zeilen zum Thema Ghetto? Haste da nicht noch ne alte SMS die du abgeben könntest?" - "Man ich nehme das ernst ich will mir Mühe geben. Hast du Doppelreime verwendet?" - "Na klar. Und hast du schon deine Strophe für unseren Wüstentrack fertig?", fragte Chak zögerlich. "Nein ich hatte viel zu tun"


Am nächsten Morgen wartete die gesamte Besatzung von EGJ müde auf dem Gang vor dem Klassenzimmer äh Konferenzraum auf Bushido. Dieser kam dann auch recht bald und ließ sie alle hinein. Gähnend nahmen sie ihre Plätze ein. "Wie ihr seht, haben wir einen Neuen.", sagte Bushido und rieb sich die Hände. "Bitte seid nett zu ihm und eventuell könnt ihr ihn ja mal fragen was Respekt bedeutet. Eko ich bin sicher du kannst viel von ihm lernen." Alle drehten sich nun zu dem Neuen um und Jesus winkte aufgeregt in die Runde. "Ich muss mal eine rauchen.", sagte Baba Saad und hob die Hand. "Du musst ständig eine rauchen!", entgegnete Bushido. "Du solltest mal an deine Lunge denken! Aber okay, du weißt ja wo der Automat steht. Selbstmitgebrachte Zigaretten sind hier nämlich verboten.", erklärte Bushido dem Neuen. Ich bin da ganz offen, verkaufe sie unten in der Lobby für 49,95€ pro Zigarette. Das ist win win, denn so raucht ihr auch weniger und seid nicht vom Unterricht abgelenkt. Und ganz verbieten will ich es euch natürlich nicht, was wäre ich für ein Mensch." Saad eilte aus dem Klassenzimmer. 


"D-Bo, wärst du so freundlich diese Arbeitsblätter hier auszuteilen? Danke. Nyze, während des Unterricht werden keine Joints gedreht! Wenn ich das noch einmal sehe gibts Ärger!" Bizzy Montana rutschte auf seinem Stuhl nervös hin und her. Vielleicht würde Bushido, wie letztens, ja einfach vergessen die Hausaufgaben abzufragen. Doch dann: "Herr Montana, lesen Sie uns doch bitte mal Ihre 16 Zeilen zum Thema Ghetto vor. Bitte keine falsche Scheu, ihr wärt alle nicht hier, wenn ich in euch kein Talent sehen würde. Mag jemand dem Bizzy nen Beat geben? Moment wie bitte?" - "Ich sagte ich habe gerade irgendwie eine Schreibblockade." Stille. Ein regelrechtes Vakuum machte sich im Raum breit. Keiner traute sich auch nur ein Geräusch zu machen.

Bushido ging jetzt langsam auf Bizzy zu. "Ich mache diese Kurse hier kostenlos.", sagte er ruhig. "Das Catering auf unseren Konzerten bezahle ebenfalls ich. Das Eis letztens ging auch auf meinen Nacken. Und jetzt sagst du mir, du kriegst nichtmal popelige 16 Zeilen-" - "Hier Mister, der 16er von Bizzy." Chakuza war aufgestanden und reichte Bushido ein Blatt Papier. "Den hat er gestern im Suff geschrieben und es scheinbar völlig vergessen." - "Ist das so.", sagte Bushido, nahm das Blatt und prüfte Chakuzas Blick mit verengten Augen. Plötzlich: "Nyze ich glaub du willst mich verarschen? Was haben ich denn gerade eben gesagt?" - "Hä ich will garkeinen bauen ich packe das nur für die Kunden in kleinere Tüten." Bushido atmete tief durch. "Wisst ihr noch als es hier um Hip Hop ging?"

Zwei Tage später stieg eine PNG Datei von Bushido total billig animiert aus einem BMW und hüpfte southpark mäßig über die Straße.


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Der Goldkettenmann saß in seinem Büro und wartete auf den ersten Anruf. Vor einigen Stunden war seine neue Internetseite online gegangen. Es war eine Internetseite für Shopping. Der Goldkettenmann war unter die Online Händler gegangen. Jeder kann auf seiner Seite einfach alles bestellen. "Nicht im Sortiment" gibt es nicht. Nach einer Ewigkeit klingelte das Telefon. Der Goldkettenmann war eingenickt und schreckte auf. Am Telefon war seine Tochter, das Bronzekettenmädchen. "Natürlich habe ich deine Theateraufführung am Sonntag nicht vergessen Schatz, darauf freue ich mich seit wie bitte? Am Samstag? Das ist ja schon morgen. Nein das ist kein Problem ich werde da sein, aber ich muss jetzt auflegen, das Geschäft ruft, du weißt dein Vater ist nämlich ein großer Businessmann. Hab dich lieb und hör auf deine Mutter." Er legte auf. Plötzlich klingelte das Telefon erneut. Es war tatsächlich ein Kunde.


"Ja guten Tag, Hubert mein Name. Ich lese auf ihrer Internetseite, dass Sie Bücher verkaufen? Ich suche nämlich ein bestimmtes Kochbuch." Er nannte den Namen und Autor des Buches. Der Goldkettenmann schaute sich in seinem leeren Büro um, doch ein solches Buch hatte er zufällig nicht auf Lager. Er hatte eigentlich überhaupt nichts auf Lager. "Alles klar ist schon unterwegs!", sagte der Goldkettenmann und legte auf. Er zog seine Jacke an und marschierte zur nächsten Buchhandlung. Diese war voller Menschen.


Leider war das letzte Exemplar gerade verkauft worden. Man empfahl ihm, es im großen Kaufhaus im Stadtzentrum zu versuchen. Doch die hätten wohl nur noch eine halbe Stunde geöffnet. Der Goldkettenmann musste schnell denken. Er fuhr mit der Ubahn ins Stadtinnere, wobei er eine Sonnenbrille trug, einen Hut, und den Kragen seiner Jacke vor sein Gesicht hielt. Er wollte nicht, dass seine Fans in sahen, wie er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr. Notfalls würde er sagen er übe für eine Filmrolle oder alle seine 100 Limousinen sind kaput gegangen und Taxi konnte er nicht fahren, weil er sein Portmonai verloren hat. Ja. Perfekt. So würde er es sagen. Auf einmal merkte der Goldkettenmann, dass er zwei Stationen zu weit gefahren war. Genervt fuhr er wieder zurück und stieg beim großen Einkaufszentrum aus. 


Er kaufte das Buch und sah erst jetzt in seinen Notizen, dass der Anrufer, Hubert, in Fantasie-land lebte. Das war Kilometer weit weg. Der Goldkettenmann gründete kurzer Hand ein Pfandflaschen-Sammel-Imperium und finanzierte somit eine spontane Zugfahrt nach Fantasie-Land. Der Goldkettenmann ging mit all dem großzügig und Vertrauensvoll in Vorkasse. Der Kunde trägt anfallende Lieferkosten. Das steht ganz klein auf der Website seines Unternehmens.


Zwei Wochen später erreichte der Goldkettenmann mit letzter Kraft das Haus von Hubert. Er klingelte. "Hier ist Ihr Kochbuch Mister. Macht dann 897,54 Euro." Der Goldkettenmann klappte auf der Stelle bewusstlos zusammen. Auf der Polizeiwache kam der Goldkettenmann wieder zu sich. Als er seine aussichtslose Lage bemerkte, rief er den Teufel aus der Hölle empor, der ihm noch einen Gefallen schuldete. (Naja eigentlich hatte der Goldkettenmann den Teufel damals verarscht.) 5 Minuten später verließ der Goldkettenmann nervös das Polizeigelände und fasste sich an den Kragen.


Plötzlich fiel ihm etwas ein. Er zog sein Handy aus seiner Tasche und rief seine Tochter an. "Was soll das heißen du hast jetzt einen neuen Vater? Willst du mich verarschen? Ich komme jetzt vorbei, ist mir egal, bis gleich."


Ein gutes Verhältnis zu seiner jüngsten Tochter war ihm sehr wichtig. Nicht zuletzt, weil sie die Einzige der Familie war, die noch mit ihm redete.


Vor dem Haus wartete jedoch nur die Polizei auf ihn, die ihn nichts ins Haus lies. Das Bronzekettenmädchen beobachtete das Geschehen vom Fenster aus. Die Goldkettenfrau stand auf der Einfahrt und lachte ihren Mann lauthals aus, während er versuchte an der Polizei vorbei zu kommen, und schrie irgendwas von wegen Gerechtigkeit. 


Der Goldkettenmann gab es auf und wollte in die Stadt fahren, um sich zu betrinken, doch plötzlich erschien der Teufel persönlich und stellte den Goldkettenmann zur Rede, doch dieser hatte nunmal ein gerissenes Mundwerk.


"Soso."? sagte der Teufel. Dann will ich dir noch eine Chance geben. Jedoch musst du etwas für mich tun. Du kennst diesen Jesus." - "Naja kennen ist etwas übertrieben" - "Schweig! Du wirst etwas für mich tun. Finde heraus, was Jesus macht wenn er alleine ist und berichte mir von allem, was mit seinem Vater zu tun hat. Bringe mir, Fotos und Briefe. Einfach alles was du findest! Und jetzt geh!"


Der Goldkettenmann sah keine Andere Möglichkeit und fuhr zu einem Ort, den er grundsätzlich mied. Jesus öffnete die Tür. "Goldi wie gehts komm doch rein. Heute ohne Verkleidung?" Der Goldkettenmann nahm dramatisch seinen Hut ab und setzte eine tragische Mimik auf. "Ja, Jesus, heute ist es mir ernst. Hast du einen Moment? Äh Bitte?"


Jesus machte ihnen einen leckeren Saft, während der Goldkettenmann sich setzte. "Und Goldi, noch mit dem Teufel im Bunde?" - "Ne schon lange nicht mehr." Sie tranken ein paar Gläser und quatschten über alte Zeiten. Doch der Goldkettenmann war mit den Gedanken woanders. Dann fragte Jesus: "Warum bist du eigentlich hier? Warst du mal wieder zufällig in der Gegend?" - "Nein.", sagte der Goldkettenmann und schaute traurig zu Boden. "Meine Tochter redet nicht mehr mit mir. Ich dachte, vielleicht kannst du da was machen." Jesus schwieg einen Moment. "Tut mir leid Goldi. Aber du weißt ich kann dir nicht helfen. Sonst hast du mich doch immer nur nach Geld gefragt, wenn du nicht gerade versucht hast mich zu töten. Was ist denn passiert?" - "Ach vergiss es, schon gut.", sagte der Goldkettenmann und seufzte. "Ich krieg das schon irgendwie hin, wie immer. Wie gehts eigentlich dem deinem Freund, Harry oder wie der heißt?" Jesus wandte sich ab und schaute aus dem Fenster. "Wir haben zur Zeit keinen Kontakt.", sagte Jesus und klang dabei als müsste er es sich Mühe geben nicht loszuheulen. "Er sagt er muss einen Bösen Zauberer jagen. So ein Unsinn. Kann er doch auch später machen. Aber das hat man davon, wenn man glaubt echte Freunde zu haben. "Ich bin ein echter Freund!", sagte der Goldkettenmann und tätschelte Jesus seinen Arm.


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Jesus folgte dem ewig langen Feldweg. Mit einem Wanderstock. Als er gerade an einer umzäunten Wiese mit Schafen darauf vorbei kam, hörte Jesus plötzlich eine Stimme sagen: "he du." Jesus sprang erschrocken einen Schritt zurück und schaute dahin, von wo die Stimme kam. Dort stand ein Schaf, direkt hinter dem Zaun und schaute Jesus an. Das Schaf trug eine Baseballmütze, auf der "New York" geschrieben stand. "Ja genau du. Komm Mal her bitte. Ich habe heute morgen die Schafszeitung gelesen, und da stand drin, dass die Menschen uns Schafe für blöd halten. Dagegen würde ich gerne argumentieren. Ich habe sogar angefangen ein Buch zu schreiben. In Menschensprache. Ich will es noch Ende des Monats herausbringen. Damit will ich den Schafen zu einem besseren Ruf verhelfen Aber dazu musst du mich hier raus holen. Ich habe bereits alles vorbereitet. Ich werde nach New York gehen und als erstes Schaf der Welt was auch immer machen und mich selbst verwirklichen." Jesus starrte das Schaf nur mit offenem Mund an. Das Schaf hatte mit dieser Reaktion gerechnet und fuhr fort: "Bitte entschuldige, dass ich dich mit dieser Bitte überfalle, aber weißt du eigentlich wie ätzend es ist hier mit den anderen Schafen Tag ein Tag aus auf dieser Weide eingesperrt zu sein? Und jetzt Mal unter uns." Das Schaf senkte die Stimme. "Die anderen hier sind wirklich nicht ganz helle. Das kann keiner leugnen. Sagen immer nur Mäh. Pass auf ich zeig's dir." Das Schaf drehte sich um und rief zu einem seiner Schafskollegen: "He du, wie war nochmal der Satz des Pythagoras?" - "Mäh", sagte das Schaf. "Siehst du? Das meine ich. Selbst in der Schafsprache macht das keinen Sinn. Oder sie sprechen einen Dialekt, der mir nicht bekannt ist. Aber wie soll ich auch andere Sprachen und Kulturen lernen, wenn ich hier festsitze?" - "Wie kommt es, dass du unsere Sprache sprichst?", fragte Jesus. "Komm doch erstmal rein, und ich erkläre dir alles in Ruhe bei einer Tasse Tee.", sagte das Schaf und ging voran zum Überdachten Bereich der Koppel.


Jesus stieg über den Zaun und folgte ihm. "Verzeihung", sagte das Schaf, ich habe mich noch garnicht vorgestellt. Ich bin Milton. Milton das Schaf. Und wie heißt du?" - "Ich heiße Jesus." - "Jesus wirklich? Du bist DER Jesus? Dann bist du ja mit unserer Sprache vertraut." - "Nicht wirklich.", sagte Jesus. "Ich beherrsche leider nur sehr wenige Tiersprachen. Ich bin damals von so ziemlich jeder Götterschule geflogen, die es gab. Mein Vater hat sogar extra immer wieder neue Schulen gegründet, weil mich keiner mehr als Schüler aufnehmen wollte. Aber auch von diesen Schulen bin ich dann früher oder später wieder geflogen. Und ich habe nur Sechsen geschrieben. Sofern ich überhaupt Mal einen Stift in die Hand genommen habe um damit etwas anderes zu machen als die Wände zu beschmieren." - "Aber warum?" Sagte das Schaf und setzte sich eine Brille auf. "Das war ziemlich dumm von dir. Bildung ist der Weg zum Erfolg." 


Sie hatten die Überdachung erreicht und Jesus staunte nicht schlecht. "Willkommen in meinem Chaos. Fühl dich wie Zuhause. Wenn es OK ist packe ich noch schnell ein paar Sachen ein, bevor wir losgehen, okay? Man bin ich aufgeregt, endlich weg von diesem Ort." Das Schaf packte ein Haufen Bücher ein und Wechselwolle für mehrere Wochen. "Ach verdammt ich muss noch schnell dem Nachbarn bescheid sagen, dass morgen jemand kommt um den Strom abzustellen" - "Alles gut mach in Ruhe", sagte Jesus, der sich Skizzen und Notizen an den Wänden und auf dem Schreibtisch ansah. Nach etwa 20 Minuten kam Milton sichtlich genervt zurück. "Mäh mäh mäh ich kanns nicht mehr hören. Alles klar ich bin dann soweit, wollen wir?" - "Du bist ein Genie!", Sagte Jesus, ohne von den Papieren und Gerätschaften aufzublicken. "Was sagtest du? Äh ja natürlich, lass uns gehen." 


Sie gingen zum Rand der Koppel. Vor dem Zaun blieb das Schaf stehen und drehte sich ein letztes Mal um. "Warum tut es dennoch weh hier fortzugehn? Werde ich je zurückkehren? Meine Reise geht ins Ungewisse, der Zaun hält uns hier gefangen. Doch schützt er uns auch vor den Gefahren der Unendlichen Welt da draußen." Das Schaf schaute unsicher ins Dunkel der Bäume, jenseits des Zauns. "Vielleicht sollte ich noch einen Schal mitnehmen, nur so zur Sicherheit." - "Du hast genug Schals dabei.", sagte Jesus verständnissvoll. "Du schaffst das schon. Du bist clever genug, da draußen zu überleben. Ich kann dich ja einen Teil des Weges begleiten, wenn du magst."


Milton nahm Jesus sein Angebot dankbar an. Jesus half ihm seine vielen Koffer und Taschen über den Zaun zu heben und musterte dann nachdenklich das Schaf, dass nun mit zittrigen Beinen ebenfalls auf der anderen Seite des Zauns landete. "Der Boden fühlt sich schonmal ähnlich an.", sagte Milton. "Aber zu Sicherheit habe ich noch Bündelweise Grass vom inneren der Koppel dabei. "Wo liegt New York eigentlich?" - "Lass uns einfach Mal diesen Weg entlang gehen.", sagte Jesus. Die Chance das wir richtig laufen ist 50/50." Sie gingen den Feldweg weiter, den Jesus gekommen war.


"Und was ist das hier?", fragte das Schaf bei allem was ihnen begegnete. "Das ist ein Busch.", sagte Jesus erschöpft. "Genau der Gleiche steht auch bei dir auf der Koppel." - "Uh ja jetzt erkenn' ich's. Wahnsinn diese Draußen-Welt. Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht? Es gibt so viel was ich tun will. Als erstes müssen wir ins Kino gehen. Und ich habe eine Erfindung gemacht, für die ich Investoren und Fachleute brauche. Gibt es so etwas in New York?"


"Da bin ich mir sicher.", sagte Jesus. "Wenn ich fragen darf, wie kommt es nun, dass du die menschliche Sprache sprichst?", fragte Jesus. "Oha was ist das denn?", rief das Schaf und blieb stehen. Milton beobachtete überschwinglich fasziniert einen Regenwurm. "Ach ein Regenwurm jetzt seh ichs. Nützliche Tiere Übrigens. Sie sorgen für einen Nährstoffhaltigen Boden." Jesus beobachtete das Schaf mit verengten Augen. "Willst du nicht darüber reden?", fragte Jesus. "Wie bitte?", sagte das Schaf. "Worüber reden?" - "Ich meine wo du die Menschensprache gelernt.", sagte Jesus. "Ach", sagte das Schaf. "Langweilige Geschichte. Ich will dir damit nicht auf die Nerven gehen." Jesus gab es fürs erste auf ihn weiter danach zu fragen.


Sie suchten sich einen gemütlichen Platz für ihr Nachtlager und schliefen auch Recht bald ein. Zumindest Jesus. Milton fand einfach keine Ruhe und wälste sich in seinem Schlafsack hin und her. Schließlich beschloss er einen kleinen Spaziergang zu machen, obwohl Jesus ihm gesagt hatte, er solle vorerst nicht alleine herumlaufen. 


Zur Stärkung wollte er noch ein Büschel Grass verputzen, dass er mitgebracht hatte. Er durchwühlte im Dunkeln ihr Gepäck und fand schließlich was er suchte. Doch irgendwie hatte das Grass einen merkwürdigen Geruch angenommen. Milton aß dennoch den ganzen Beutel leer.


Am nächsten Morgen wachte Jesus auf, und stellte fest, dass Milton nicht da war. Jesus rief nach ihm und durchstreifte das nähere Gelände, doch fand keine Spur von ihm.


Zur Besänftigung seines Gemüts wollte Jesus erstmal einen Rauchen. Er griff nach seinem Beutel, in dem sein Grass war und... nanu? Der Beutel war leer. Konnte es denn möglich sein? Hatte Milton etwa gestern Nacht im Dunkeln ausversehen.... Jesus bekam ein schlechtes Gewissen.


Milton durchstreifte den Wald, auf der Suche nach Jesus und ihrem Lagerplatz. Er hatte sich komplett verlaufen. Dazu kam, dass er merkwürdige Empfindungen hatte, die er so nicht kannte. Und Ängste breiteten sich in ihm aus wie in einem Alptraum. Gab es Wölfe in diesem Wald? Milton hatte zum Glück noch nie Einen in echt gesehen, aber einmal hätte er schwören können von seinem Stall aus einen Wolf im Wald heulen zu hören. Wenig später hatte Milton den Wolf jedoch schon wieder vergessen. Er wusste nicht recht, was er fühlen sollte. Außer das starke Verlangen Jesus wieder zu finden und dann nach New York zu gehen.


[...]


"Gott sei dank Milton da bist du ja, ich hatte schon Angst, dass die Orks dich erwischt haben. "Was sind Orks?", fragte Milton verunsichert. "Schon gut.", sagte Jesus. Eigentlich existieren sie nicht wirklich, aber ich habe einmal welche gesehen. Kein Witz. Das war in der Wüste und eine ganze Armee ist an uns vorbei gezogen. Ein Freund kann das bezeugen, er war dabei und hat sie auch gesehen. Soll ich ihn anrufen? Ach scheiße mein Akku ist ja alle." - "Was für ein Akkutyp?", fragte Milton mit Kennermine. "Du musst wissen, von Akkus verstehe ich ein bisschen was, hab Zuhause ne große Sammlung Batterien." Bei der Erwähnung von Zuhause fiel sein Gesicht traurig in sich zusammen. Jesus fand es sei Zeit für ein Wenig Musik und packte seine Ukele aus. Er hatte bereits einen Akkord gelernt und den spielte er jetzt 5 Stunden am Stück hintereinander und wurde dessen nicht müde. Milton fragte mindestens hundert Mal, ob er es auch Mal versuchen dürfe, doch Jesus sang genau dann immer besonders laut und überhörte Milton jedes Mal.


Um 22 Uhr hörte Jesus den Tieren zu Liebe mit der "Musik" auf und sie suchten sich eine geeignete Stelle für ihr Nachtlager. Schon zwei Tage waren sie unterwegs. Dass die Draußen-Welt groß sein musste war Milton klar gewesen, aber SO groß? Und wie lange würde es noch dauern bis New York? 


Am nächsten Tag gingen sie früh los. Milten verputzte seine vorletzte Portion Grass aus der Heimat, da der Waldboden nicht so viel hergab, was Milton sich traute zu essen. Er war halt ein Gewohnheitstier, dass immer nur das Gleiche Grass und Heu des Bauern gefressen hatte, dass dieser regelmäßig in den Stall geworfen hatte. Ob er wohl bemerken würde dass eins seiner Schafe fehlt? 


Sie ließen den Wald hinter sich und folgten dem Weg nun durch ein offenes, weitläufiges Feld. Sie kamen an eine Kreuzung. Ein zweiter Feldweg kreuzte ihren Weg. An einem ziemlich neu aussehenden Holzpfahl hingen zwei pfeilförmige Schilder. Beide zeigten nach links. Das eine trug die Aufschrift: "New York", auf dem anderen stand in Großbuchstaben: "KINO" Da Milton des Lesens mächtig war machte er Freudensprünge. Jesus jedoch war die Sache nicht ganz geheuer. "Das ist merkwürdig.", sagte er. "Eigentlich ist New York noch mehrere Kontinente weit entfernt. Warum steht dieses Schild hier? Es sieht auch aus, als ob es gerade eben erst aufgestellt wurde. Womöglich will uns jemand in einen Hinterhalt locken. Aber wer sollte... es sei denn..." - "Vielleicht waren das die Orks.", sagte Milton, in der Hoffnung sich sinnvoll einzubringen.


Neben dem Schild stand eine Telefonzelle. Es war mehr ein schlichter Mast als eine Zelle, mit einem kleinen Vordach. Milton rannte darauf zu. Das ist doch ein Feleton oder?" Er beäugte interessiert die Tastatur und den Hörer. "Kannst du mir erklären, wie das Teil funktioniert?" - "Komisch.", sagte Jesus. "Als ich vor fünftausend Jahren hier war, war dieser Telefonmast noch nicht da.... Genau so wie dieses Schild, dass völlig unnötigerweise nach New York zeigt. Falls es das überhaupt wirklich tut. Und ein Kino? Hier draußen? Ich meine warum zeigt es sonst keine Richtung oder Ortschaft an? Findest du das nicht komisch?" - "Warum unnötig?", sagte das Schaf. "Ist doch perfekt. Oder übersehe ich etwas?"


Erst jetzt sahen sie, dass auf dem Mast ein Poster klebte. "KINO NEUERÖFFNUNG. Außerdem nur heute: Schafstag! Schafe (und Begleitperson) umsonst!!! Außersem EXKLUSIVE VORTEILE für Schafe (und Begleitperson) Genießen Sie während des Films doch eine Hufmassage.


Jesus beschlich ein ungutes Gefühl. "Hast du Feinde?", fragte Jesus ohne Umschweife, ging auf die Knie und schaute dem Schaf nun ernst in die Augen. "Es ist wichtig, dass du die Wahrheit sagst." - "Nein hab ich nicht.", log Milton und wich Jesus seinem Blick aus. 


"Nagut", sagte Jesus und richtete sich wieder auf. "Dann würd ich sagen, lassen wir es krachen und gehen zu der Kino-Erföffnungsfeier! Was sagst du?" Milton machte einen Luftsprung und ging voran.


Sie waren bereits eine Stunde ohne Unterbrechung gelaufen, seit sie an der Kreuzung mit dem Pfeil abgebogen waren, doch von einem Kino war noch immer nichts zu sehen. Auch konnten sie keine weiteren Wegweiser ausfindig machen. Jesus dachte immer öfter an sein gemütlches Sofa Zuhause.


Im Hexenhause klopfte es an der Tür. Diese öffnete sich wie von Geisterhand. Eine vermummte Gestalt in einem Kapuzengewand betrat die kleine Hütte und schloss die Tür hinter sich. Dann legte sie ihr Gewand ab. Es war die Königin persönlich in ihrer vollen Pracht. Sie sah sich im Raum um, der nur schwach von Kerzen beleuchtet war. "Ich komme, ich komme.", krächzte eine hässliche Stimme. Kurz darauf humpelte die Hexe in den Raum, blieb vor der Königin stehen und betrachtete sie mit durchdringendem Blick. "


[...]


Die Königin verließ das Haus, stieg auf ihr Pferd und gallopierte davon.


Die Hexe ging zum Fenster und sah der Königin nach, bis sie in der Dunkelheit verschwand. Dann atmete sie tief durch. Das war knapp. Aber sie musste sofort verschwinden. Es würde nicht lange dauern bis sie herausfinden würden, dass sie gar keine echte Hexe war. Jahrelang hatte sie der Königin etwas vorgespielt und somit (als Hexe der Königin verdiente man wahrlich nicht schlecht) zumindest bis heute ein Leben in Wohlstand geführt. Auch wenn sie nicht wenig von ihrem Geld aufwenden musste um die Fassade glaubhaft aufrecht zu erhalten. Zum Beispiel hatte sie unmengen Zaubertränke, und diverse magische Requisiten, teuer auf dem Hexenmarkt kaufen müssen, um all die wahnsinnigen Belangen der Königin zufrieden zu stellen. Auch hatte sie vieles allein der Tarnung wegen gekauft. Zum Beispiel das Grundstück im Wald. Gut, den Besen hatte sie geklaut, und den "Zauberstab" hatte sie in ihrem Vorgarten unter dem alten Baum gefunden.


Doch heute war offenbar der eine Tag gekommen. Sie war nicht dumm, sie hatte für diesen Fall Vorkehrungen getroffen. Obwohl es eigentlich nicht nötig gewesen wäre, verließ sie ihr Haus durch den geheimen Tunnel, den sie extra für diesen Fall angelegt hatte. Sie wollte ihn nicht umsonst gegraben haben. Leider hatte sie Phase Zwei ihres Fluchtplans vergessen und, wie sie nun bemerkte, auch den Zettel auf dem Phase 2 ausführlich erklärt wird. Sie hatte im Internet einen PDF Ratgeber gefunden. Tipps und Tricks für Hochstapler und Schwerkriminelle. Sie hatte zwar die erste Seite gelesen, wo das mit dem Tunnel empfohlen wird, die restlichen Kapitel hatte sie dann jedoch später lesen wollen und es anschließend einfach vergessen.


Die Königin kam nach Hause und knallte die Tür hinter sich zu. "Diener! Ich brauche eine Liste mit preiswerten Hexen in der Umgebung. Meinetwegen auch Zauberer. Meine hat mich kaltblütig hintergangen. Äh glaube ich zumindest.Und schickt Pierre zu mir! Egal was er gerade macht, ich muss ihn sprechen, JETZT!" Der Diener, mit dem die Königin gesprochen hatte nahm seine Kopfhörer aus dem Ohr und sagte: "Haben Sie was gesagt eure Majestät?" Die Königin wollte seine Enthauptung veranlassen, aber das Arbeitsgericht bestätigte in einem langen Gerichtsprozess, dass der besagte Diener zum besagten Zeitpunkt legal Pause gemacht hat, auch wenn er die Königin darüber nicht persönlich informiert hat, da er laut eigener Aussage mit seinem dafür zuständigen Vorarbeiter ausreichend Absprache gehalten habe, der jedoch gerade bei einer Fortbildung sei und anschließend Urlaub genommen hat. Da die Königin lange den Überblick über die Anzahl und Funktion ihrer Bediensteten verloren hatte, notierte sie den Namen des Vorarbeiters und das Datum, an dem er aus dem Urlaub zurückkehren würde. Das ließ sie sich von dem Bediensteten diktieren und unterschreiben.


In diesem Moment schlurfte Pierre durch die Tür hinein. "Pierre komm sofort her ich muss mit dir sprechen!", befahl die Königin. Pierre kam zum Tron hochgetrottet. "Nimm gefälligst Haltung an, wenn du mit deiner Königin sprichst.", raunte eine der Wachen im Raum, die gerade eine Gehaltserhöhung beantragt hatte. Vor dem Tron blieb Pierre stehen und machte eine Verbeugung. "Wie lautet dein Bericht?", fragte die Königin. "Bericht? Welcher Bericht?" - "Das Schaf du dämlicher Trottel. Wart ihr erfolgreich? Liegt das Biest endlich tot unter der Erde?" - "Ich habe ihm eine Falle gestellt, die unmöglich schief gehen kann.", sagte Pierre und sah stolz auf sich aus. "Nennt sich 'falscher 'Wegweiser', ist meine eigene Erfindung, und absolut genial. Denn das Opfer läuft am Ende genau in die Richtung, in die das Schild eben NICHT zeigt. Ich müsste jetzt technisch ins Detail gehen, aber ist so ne psychologische Strategie. Narrensicher eure Majestät, das garantiere ich euch." Die Königin vergrub das Gesicht in den Händen. "Und wo führt das Schild nun hin, bzw NICHT hin, wenn ich Mal fragen darf? Außerdem nehme ich an, du hast überprüft ob dass Schaf noch lebt und kannst mir einen Beweis liefern, dass es nicht so ist?" - *Einen Beweis eure Majestät? Nun, einen Beweis nicht unbedingt, aber psychologische Tricks sind meine Spezialität! Sie können mir glauben, dieses Schaf kommt nie mehr zurück." - "Ich glaube dir nicht. Geh und bringe mir einen Beweis, dass das Schaf tot ist, oder ich lasse dich erst foltern und dann köpfen. Ich gebe dir Zeit bis Morgen Abend. Bevor das große Fest beginnt, bist du zurückgekehrt mit einem eindeutigen Beweis. Andernfalls rate ich dir mein Königreich zu verlassen und es nie wieder zu betreten! War das jetzt deutlich genug?"


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Timon saß an seinem Schreibtisch und arbeitete an seinem Buch. Plötzlich krachte die Tür auf und Pumba kam herein gestürzt. "Timon, das musst du sehen, so einen Schmetterling hast du noch nie gesehen, komm jetzt bitte mit und sieh ihn dir an ja, würdest du das für mich tun? Als Freund? Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen." Timon, der gerade einen extrem wichtigen, hochkomplexen und beinahe formulierten Satz in seinem Buch hinzufügen wollte und dessen gedankliches Kartenhaus gerade komplett zusammengebrochen war, zerbrach ausversehen seinen Bleistift. "Timon, Warum zuckt denn dein linkes Auge so? Hab ich schon wieder etwas falsches gesagt?" 


Sie gingen zu dem Ort, wo eben noch der Schmetterling gewesen war. "Also wo ist jetzt dein blöder Schmetterling?", fragte Timon. "Ich schwöre, eben war er noch genau hier! Schmettilein? Wo bist du? Du brauchst keine Angst vor Timon haben, der ist im Grunde total nett." Pumba rannte von einem Busch zum andern, von einem Baum zum nächsten. "Ich geh wieder nach Hause", sagte Timon und gähnte. "Sag bescheid wenn du Schmettilein gefunden hast. Aber bitte nicht vor nächster Woche, ginge das klar? Ich bin ein Künstler in seiner Schaffensphase und brauche naja kein ständiges Geklopfe und Gesinge und generve okay? Und dein blöder Schmetterling ist mir egal, Pumba, zeig ihm wen anders. Gute Nacht." Timon drehte sich auf der Stelle um und ging davon. Pumba ließ traurig den Kopf hängen.


Auf dem Weg nach Hause, es wurde langsam dunkel, hörte Timon plötzlich dieses Geräusch. Er schloss die Augen und atmete tief durch. Dann huschten seine Augen zu seiner rechten Schulter. Und tatsächlich. Er war da. Auf seiner Schulter saß der kleine Teufel mit seinem Dreizack und auf seiner linken Schulter. "Wo ist der andere?", fragte Timon. "Weiß ich doch nicht.", sagte der Teufel verächtlich "Ist er etwa meine Mutter?" Er dachte kurz nach. "Ich meine woher soll ich wissen wo sich dieser blöde Besserwisser aufhält. Also, wolltest du nicht nach Hause gehen? Warum stehst du hier so blöd rum? Wolltest du nicht an deinem Buch weiter schreiben?. Damit wirst du reich und berühmt werden. Außerdem hast du noch Eiscreme im Kühlschrank und läuft heute nicht deine Lieblingssendung im Fernsehen? Na los. Gehen wir nach Hause. Noch hast du Ruhe, solange dieses fette äh solange Pumba auf der Suche nach diesem blöden Schmetterling ist."


Plötzlich erschien der kleine Engel auf Timons linker Schulter. Er sah ziemlich mitgenommen aus. Aber er hatte noch immer seine Harfe, die er fast immer mit sich trug. "Tut mir leid dass ich zu spät bin", sagte der kleine Mann mit langem Bart und langen weißen Haaren. "Ich wurde aufgehalten." Er warf dem Teufel einen finsteren Blick zu. "Teufel, wir sprechen uns später. Wenn das der hohe Rat erfährt. Oh man oh man. Such dir lieber schonmal nen neuen Job." Er wandte sich nun Timon zu. "Also, ich hoffe er hat dir noch keine allzu schlimmen Flausen in den Kopf gesetzt?" - "Jetzt spiel dich Mal nicht so auf!" Blökte der Teufel dazwischen und rammte seinen Dreizack wütend in Timons Schulter, so dass es wehtat. "Soll ich Mal rüberkommen? Nur weil du jetzt n Führerschein hast und ein Praktikum beim hohen Rat machst, brauchst du dich noch lange nicht aufspielen, als wärst du die Heiligkeit in Person, oder Gott oder so, denn das bist du nicht. Und außerdem, guck dich doch mal an wie du aussiehst, kannst du dir keinen Rasierer leisten? Einfach nur peinlich mit dir arbeiten zu müssen." Der Engel begann auf seiner Harfe zu spielen. Es klang wirklich gut und er summte dabei eine angenehme Melodie. Den Teufel machte das nur noch wütender und er warf dem Engel immer heftiger Beleidigungen an den Kopf. Nach ca 5 Minuten hörte der Teufel auf zu reden und beruhigte sich allmählich wieder.


"Hält es mal einer für angebracht, mir zu sagen was das hier soll?", fragte Timon und wollte die beiden mit den Händen von seinen Schultern wedeln. Doch sie entwanden sich geschickt seinen Händen. Denn sie konnten fliegen. Der Teufel schwirrte jetzt vor Timons Nase herum. "Also, was ist jetzt, gehst du nach Hause? Dann kann ich nämlich auch in mein Zuhause zurückkehren wenn du verstehst."


Der Engel Strich sich über den Bart. "Hör zu Timon.", sagte er. "Wir, oder besser gesagt ich bin hier, weil du in letzter Zeit, naja, ein wenig gemein zu Pumba bist. Und naja, ehrlich gesagt nicht nur in letzter Zeit. Ich bin hier, um dir zu helfen netter und wohlwollender und vielleicht ein wenig einfühlsamer zu Pumba zu sein. Ich weiß, wir alle wären jetzt lieber woanders. Wobei ich ja gerne für das Gute kämpfe, im Gegensatz zu manchen anderen Leuten hier." Der Engel deutete in Richtung Teufel. "Was ich sagen will ist, tu das Richtige. Geh zurück zu Pumba und entschuldige dich. Er ist dein bester Freund. Außerdem können wir dann alle nach Hause gehen, das heißt Du, Pumba, ich und der da drüben. Aber weiß der Henker, für wen der noch arbeitet." - "Achso, und ich setzte ihm Flausen in den Kopf? Wenn er nach Hause geht und sich einfach nicht bei Pumba entschuldigt, kannst du auch nach Hause gehen. Er muss sich nur entscheiden. Hast du wohl vergessen zu erwähnen, nehme ich an, Mister ich weiß alles?" - "Und wenn schon.", sagte der Engel. "Aber eins steht fest: Wenn Timon nicht bald netter zu Pumba sein wird, dann werden wir keine Ruhe mehr finden. Womöglich trifft das auch nur auf mich zu. Denn ich werde hier hergesandt, wenn immer es meinen friedlichen Einfluss bedarf. Bzw den meiner Firma für die ich arbeite. Die Frieden GmbH. Leider hat die Firma seit geraumer Zeit ein merkwürdiges Kooperationsprojekt am laufen und zwar jetzt halt dich fest mit der Teufel AG. Das Projekt soll gute und böse Lebewesen zusammenführen und bei den Kunden für ein kontrastreicheres Denkvermögen sorgen. Aber ich glaube ja, jemand von der Teufel AG hat meinen Chef entweder bezahlt, oder irgendwie gehirngewaschen. Der hätte sich niemals darauf eingelassen. Glaub ich..." Der Teufel empörte sich. "Ich Wette DEIN Boss hat meinen Boss erpresst bei dieser Scheiße mitzumachen.", sagte der Teufel. "Nächstes Mal lehne ich den Auftrag ab, das kannst du mir glauben."


Jetzt ergriff Timon das Wort. "Also um euch loszuwerden muss ich mich nur entscheiden ja? Was wäre, wenn ich einfach weder nach Hause, noch zu Pumba gehen würde? Was wäre dann?" - "Der Engel und der Teufel sahen sich kurz an. Dann sagte der Engel: "Das fällt unter Nach Hause gehen. Ganz klar." 


"Nagut, dann geh ich eben zurück zu Pumba und entschuldige mich, Okay? Dann könnt ihr ja jetzt verschwinden, alles klar?" In diesem Moment hörten sie wie jemand glücklich pfeifend den Weg herauf kam. "Das ist das Schwein!", sagte der Teufel und rieb sich die Hände. "Jetzt wird gekämpft. Ich nehme noch Wetten an." - "Wir verschwinden jetzt besser.", sagte der Engel. "Ich bin froh, dass du dich für das Richtige entschieden hast." Es machte Puff und die beiden waren verschwunden.


Pumba, der den Schmetterling leider nicht gefunden hatte, ging pfeifend den Waldweg entlang. Plötzlich sah er in der Ferne auf dem Weg eine dunkle Gestalt. Und als wäre das noch nicht genug, um Pumba zu erschrecken, erschien direkt vor seinem Gesicht ein Teufel mit einem Dreizack. "DU", sagte Pumba und machte einen Satz zurück. "Was willst du hier? Und wo ist der Andere von euch beiden?" - "Ich bin in eigener Sache hier.", Sagte der Teufel und sprach dramatisch mit gesenkter Stimme. "Ich bin hier um dich zu warnen. Siehst du Timon, da hinten auf dem Weg? Er will dich umbringen. Glaub mir, ich habe es selbst mit angehört wie er überlegt hat dich umzubringen. Und man erzählt sich, er hätte ein Messer dabei, um ein gewisses Warzenschwein Namens Pumba umzubringen, wenn er ihn das nächste Mal sieht. Glaube du bist ihm heute ganz schön auf die Nerven gegangen. Aber ich kann dich verstehen. Er ist viel zu egoistisch und regt sich unnötig über dein Verhalten auf, dass doch im Grunde garkein Problem darstellt. Hab ich Recht?" - "Was?", entgegnete Pumba. "Wer erzählt soetwas? Timon würde nie... Er würde nie.. oder?" Der Teufel spürte, dass er Pumba am Haken hatte und legte noch einen drauf: "Außerdem hat er dich fettes Schwein genannt und meinte du kannst nicht stricken.


 

Geschichte - Harry Potter und Jesus:


https://aaaaaaaawdaswarjawichtig.blogspot.com/2021/11/harry-potter-und-jesus-teil-1.html

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