Die Lügen des Harry Potter

 Die Lügen des Harry Potter

Spiderman lügt seine Tante May an: "Ein Fahrradkurier hat mich angefahren."

Mary Poppins lügt die Kinder an: "Wir waren nicht in einem Gemälde drin. Und ich bin eine ehrbare Frau."

Harry Potter belügt seine beiden besten Freunde: "Umbridge hat mich nur Sätze schreiben lassen, nichts weiter, alles in Ordnung." Außerdem verarscht er mit Ron dauernd die Lehrerin für Wahrsagen und erfindet Träume, die er niemals geträumt hat und kichert sich dabei einen ab. Aßerdem lügt er Neville an, von wegen er müsse noch seinen Aufsatz weiterschreiben, nur um ihn loszuwerden. Ist Neville böse? Darf man böse Menschen anlügen? Oh Joanne, du große Erhabene über Lob und Tadel?

Die Stimme will dich zerfetzen Harry, weil du so ein Lügner bist! "Was hast du gesagt Harry?" - "Ich sagte, dass ich keinen Hunger habe!" Warum erzählt Harry keinem Lehrer von der Stimme? Er lügt sogar um davon abzulenken. Micheal Jackson? An Harrys stelle hätte ich mir vor Angst in die Hosen gemacht und UMGEHEND den Schulleiter aufgesucht.

Ich werde jetzt chronologisch JEDE einzelne Lüge von Harry aufdecken / ausbreiten / analysieren. Los gehts:

Recht wortkarg schleckte Harry das Eis, das
Hagrid ihm gekauft hatte (Schokolade und
Himbeere mit Nussstückchen).
»Was ist los?«, sagte Hagrid.
»Nichts«, log Harry. Sie traten in einen Laden,
um Pergament und Federkiele zu kaufen. Harrys
Laune besserte sich etwas, als sie eine Flasche
Tinte kauften, die beim Schreiben ihre Farbe
veränderte.

-

»Schau hierher, Harry, hierher!«, rief er schrill.
»Wer ist denn das?«, sagte Fred.
»Keine Ahnung«, log Harry und legte einen
Spurt ein, um möglichst weit von Colin
wegzukommen.

-

Filch humpelte hinüber zum
Schreibtisch, schnappte sich den Umschlag und
warf ihn in eine Schublade.
»Hast du … hast du gelesen –?«, prustete er.
»Nein«, log Harry rasch.
Filch verschlang seine knorrigen Hände.
»Wenn ich gewusst hätte, dass du meine private
– nicht dass es für mich wäre – für einen Freund"

-

Der Fast Kopflose Nick schwebte ihnen durch
die Gästeschar entgegen.
»Macht’s Spaß?«
»O ja«, logen sie.
»Es sind doch einige gekommen«, sagte der Fast
Kopflose Nick stolz.

-

»Fünf Punkte Abzug für uns, weil der
Zaubertrank in Ordnung war! Warum hast du nicht
gelogen, Hermine? Du hättest sagen sollen, dass
Neville alles allein gemacht hat!«
Hermine antwortete nicht. Ron wandte sich um.

-

»Ich glaube«, sagte Hermine, »wenn wir so tun,
als ob wir einfach an der Theorie interessiert
wären, haben wir vielleicht eine Chance …«
»Ach komm, kein Lehrer wird darauf
reinfallen«, sagte Ron. »Der müsste schon ziemlich
blöde sein.«

-

»Warte, bis alle draußen sind«, sagte Hermine
nervös. »So, jetzt …«
Ein Blatt Papier zwischen die Finger gepresst,
ging sie nach vorn zu Lockharts Tisch. Harry und
Ron folgten ihr auf den Fersen.
»Ähm – Professor Lockhart?«, stammelte
Hermine, »ich möchte gerne – dieses Buch – aus
der Bibliothek haben. Nur zur Hintergrundlektüre.«
Mit ein wenig zittriger Hand zeigte sie ihm das
Blatt. »Das Problem ist nur, es steht in der
Verbotenen Abteilung, also brauche ich einen
Lehrer, der mir diese Erlaubnis unterschreibt – ich
bin sicher, es hilft mir zu verstehen, was Sie in
Gammeln mit Ghulen über langsam wirkende
Gifte sagen –«
»Ah, Gammeln mit Ghulen!«, sagte Lockhart
und griff mit einem breiten Lächeln nach Hermines
Blatt. »Vielleicht mein Lieblingsbuch. Hat es Ihnen
gefallen?«
»O ja«, sagte Hermine respektvoll, »so schlau,
wie Sie diesen letzten mit dem Teesieb gefangen
haben –«

-

Was in Harry vorging, schien sich auf seinem
Gesicht verraten zu haben, denn Lupin sagte:
»Hast du ein Problem, Harry?«
»Nein«, log Harry. Er trank einen Schluck Tee
und sah hinüber zum Grindeloh, der ihm mit der
Faust drohte. »Doch«, sagte er plötzlich und stellte
seinen Tee auf Lupins Schreibtisch.

-

»Mach mir Sorgen wegen Seidenschnabel und dass
keiner meinen Unterricht mag –«
»Wir finden ihn gut!«, log Hermine sofort.
»Ja, ist wirklich toll!«, sagte Ron und kreuzte
dabei die Finger unter dem Tisch.

-

Lupin hob eine Augenbraue.
»Oh – Ron und Hermine haben mir was aus
Hogsmeade mitgebracht«, log Harry rasch.
»Verstehe«, sagte Lupin, auch wenn er immer
noch ein wenig misstrauisch aussah. »

-

So langsam glaube ich wirklich, dass Harry seinen Namen selbst in den Feuerkelch geworfen hat xD

-

»Ich und ihn vermissen?«, sagte Harry. »Ich
vermisse ihn überhaupt nicht …«
Doch das war schlicht gelogen. Harry mochte
Hermine sehr, doch mit Ron war es einfach anders.

-

»Och, aber – das hier ist wirklich gut!«, sagte
Parvati, als die Schwestern mit dem nächsten, viel
schnelleren Lied begannen.
»Nein, nicht mein Fall«, log Harry und führte sie
von der Tanzfläche

-

»Du musst dich endlich um dieses Ei
kümmern.«
»Oh, ich – ich glaub, ich weiß schon ziemlich
genau, um was es geht«, log Harry.
»Ach wirklich?«, sagte Hermine, offensichtlich
beeindruckt. »Nicht schlecht!«

-

Und das Kiemenkraut hatte natürlich Dobby
gestohlen.
»Ich weiß nicht, wovon Sie reden«, log Harry
kühl.
»Du bist im Schloss umhergeschlichen in der
Nacht, als bei mir eingebrochen wurde!«, zischte
Snape. »Mach mir nichts vor, Potter!

-

Was
haben Sie gesehen?«
»Nichts«, log Harry. Er setzte sich auf. Sein
Körper bebte. Er konnte nicht anders, er musste
sich einfach umdrehen und in die Schatten hinter
sich spähen; Voldemorts Stimme hatte sich so nah
angehört …

-

Harry!«, sagte Fudge und trat mit einladender
Geste auf ihn zu. »Wie geht es dir?«
»Gut«, log Harry.
»Wir sprachen eben über die Nacht, in der Mr
Crouch auf dem Schlossgelände aufgetaucht ist«,
sagte Fudge. »Du hast ihn doch entdeckt?«
»Ja«, sagte Harry

-

»Ich – du lügst«, sagte Harry unwillkürlich.
Doch sein Mund war trocken geworden. Dudley
log nicht, das wusste er – wie sonst konnte er von
Cedric erfahren haben?

-

»Machst du … machst du dir keine Sorgen
wegen der Anhörung im Zaubereiministerium?«,
sagte Hermine leise.
»Nein«, log Harry trotzig. Er entfernte sich ein
paar Schritte von ihnen und sah sich um,

-

»Alles in Ordnung mit dir, Potter?«, brummte
Moody.
»Jaah, alles klar«, log Harry.

-

Harry fielen die unheimlichen geflügelten Pferde
ein, die er am Abend seiner Ankunft gesehen hatte
und von denen Luna behauptet hatte, auch sie könne
sie sehen. Ihm sank ein wenig die Laune. Hatte sie
gelogen? Doch bevor er länger darüber
nachdenken konnte, war Ernie Macmillan zu ihm
herübergekommen.

-

»Oh, du bist’s, Harry«, sagte Hagrid. »Geht’s
dir gut?«
»Ja, bestens«, log Harry.

-

Wie viele
Träume über den Dunklen Lord hatten Sie noch?«
»Nur diesen einen«, log Harry.
»Vielleicht«, sagte Snape und seine dunklen,
kalten Augen verengten sich, »vielleicht genießen
Sie es im Grunde, diese Visionen und Träume zu
haben, Potter. Vielleicht geben sie Ihnen das
Gefühl, jemand Besonderes – jemand Wichtiges zu
sein?«

-

»Ich hab geträumt, dass ich euch beim Quidditch
zugesehen hab«, log Harry kaltblütig. »Ich wollte
dich dazu bringen, dass du dich noch ein bisschen
weiter streckst, um den Quaffel zu kriegen.«
Rons Ohren liefen rot an. Harry spürte ein
gewisses Vergnügen, sich gerächt zu haben.
Natürlich hatte er nichts dergleichen geträumt.

-

Er drehte sich rasch um
und rannte wieder los, ohne auf die fette Dame zu
achten, die hinter ihm herrief.
»Komm zurück! Na schön, ich hab gelogen! Ich
hab mich geärgert, weil du mich aufgeweckt hast!
Das Passwort ist immer noch ›Bandwurm‹!«
Aber Harry sauste schon wieder den Korridor
entlang zurück,

-

»Was ist passiert?«
»Nichts«, log Harry sofort.
»Worüber hast du dich aufgeregt?«
»Ich bin nicht aufgeregt.«
»Harry, du warst nie ein guter Okklumentiker –«
Das Wort war der Funke, der Harrys Zorn
entflammte. »Snape!«, sagte er sehr laut und hinter ihnen
stieß Fawkes ein leises Kreischen aus. »Snape –
das ist passiert! Er hat Voldemort von der
Prophezeiung erzählt, er war es, er hat vor der Tür
gelauscht, das hat mir Trelawney gesagt!«

-

»Lass es aufhören, lass es aufhören«, stöhnte
Dumbledore.
»Ja … ja, das hier noch, dann hört es auf«, log
Harry. Er kippte den Inhalt des Kelches in
Dumbledores offenen Mund.

-

»Du hast Lord Voldemort belogen, Ollivander!«
»Das habe ich nicht … ich schwöre, das habe
ich nicht …«
»Du hast versucht Potter zu helfen, damit er mir
entkommt!«
»Ich schwöre, das habe ich nicht … ich glaubte,
ein anderer Zauberstab würde funktionieren …«

-

Als er fertig war, sagte Hermine:
»Natürlich, ich verstehe, warum dich das geärgert
hat, Harry –«
»Ich bin nicht verärgert«, log er. »Ich würde nur
gerne wissen, ob es wahr ist oder nicht –«
»Harry, glaubst du wirklich, dass du die
Wahrheit von einer gehässigen alten Frau wie
Muriel erfährst, oder von Rita Kimmkorn? Wie
kannst du ihnen glauben? Du kanntest
Dumbledore!«

-

»Der Prophet?«, spottete Ted. »Geschieht dir
recht, angelogen zu werden, wenn du diesen Mist
immer noch liest, Dirk. Wenn du die Fakten haben
willst, dann versuch es mit dem Klitterer.«

-

Er schlug die Augen auf.
»Harry«, flüsterte Hermine. »Geht es dir – gut?«
»Ja«, log er.
Er war im Zelt, lag in einer der unteren
Schlafstellen unter einem Haufen von Decken. An
der Stille und an dem kalten, fahlen Licht jenseits
des Leinwanddachs konnte er erkennen, dass der
Tag bald anbrach. Er war schweißgebadet; er
spürte es an den Laken und Decken.

-

»Sie verlogenes Dreckstück!«, rief der Zauberer
namens Selwyn. »Sie haben Potter im Leben noch
nicht gesehen, stimmt’s? Dachten, Sie könnten uns
hierherlocken und uns umbringen, was? Und Sie
glauben, Sie würden auf diese Weise Ihr Mädchen
zurückkriegen?«

-

»Er arbeitet im Ministerium«, log Harry. Er
wusste, dass seine ganze Geschichte bei der
kleinsten Nachforschung zusammenbrechen würde,
andererseits hatte er nur noch Zeit, bis sein Gesicht
wieder normal aussah, dann würde das Spiel
ohnehin zu Ende sein.

-

Das sieht aus wie koboldgearbeitet.
Wo hast du denn so was her?«
»Es gehört meinem Vater«, log Harry und hoffte
verzweifelt, dass es für Greyback zu dunkel war,
um den Namen, der unterhalb des Griffs
eingraviert war, zu erkennen. »Wir haben es uns
ausgeliehen, um Brennholz zu hacken –«

-

»Sie haben
mich benutzt.«
»Soll heißen?«
»Ich habe für Sie spioniert und für Sie gelogen,
mich für Sie in Lebensgefahr begeben. Alles
angeblich zu dem Zweck, Lily Potters Sohn zu
schützen.

-

»Harry, du hast doch nicht etwa vor, dich selbst
auszuliefern?«
»Nein«, log Harry mühelos. »’türlich nicht … es
geht um was anderes. Aber es könnte sein, dass ich
eine Zeit lang nicht auftauche. Du kennst doch
Voldemorts Schlange, Neville? Er hat eine riesige
Schlange … nennt sie Nagini …«

-

Endlich sagte er: »Grindelwald hat versucht
Voldemort bei seiner Jagd nach dem Zauberstab
aufzuhalten. Er hat gelogen, wissen Sie, er hat so
getan, als hätte er ihn nie besessen.«

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